Jan-Eric Stehr Jan-Eric Stehr
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Bitcoin vor 121.000 US-Dollar – Fed-Entscheid als Kursweiche?

Analysen
Bitcoin unter Druck: JPMorgan sieht 2026 keine Zinssenkung

Foto: santima.studio/Shutterstock

Der Kryptomarkt zeigt nach dem jüngsten Flash Crash deutliche Erholungszeichen. Während die großen US-Börsen neue Rekordstände erreichen, steht Bitcoin (BTC) vor einer entscheidenden technischen Marke. Die Sitzung der US-Notenbank Federal Reserve am Mittwoch könnte den Trend nachhaltig beeinflussen.

Bitcoin unter Druck: Risikoasset statt Krisenschutz?
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US-Märkte auf Rekordjagd, Kryptos in der Erholung

Nach dem Einbruch vergangene Woche setzen die globalen Finanzmärkte ein deutliches Signal: S&P 500, Nasdaq und Russell 2000 markierten neue Allzeithochs. Gold hingegen verlor in nur fünf Tagen rund zehn Prozent – ein Umstand, der „traditionell Rückenwind für Bitcoin“ bedeutet, wie Marktexperte Oliver Michel, in einem aktuellen Interview erläutert.

Auch geopolitisch zeigen sich leichte Entspannungen: Im Handelsstreit zwischen den USA und China deutet ein geplantes Treffen am 31. Oktober auf eine mögliche Annäherung hin. Parallel zur globalen Markterholung konnte sich auch der Kryptomarkt stabilisieren. Bitcoin sowie zahlreiche Altcoins legten nach dem Flash Crash spürbar zu. Michel sieht die Bewegung jedoch noch nicht als vollendeten Bullenmarkt:

„Es fehlt noch ein Stück bis zum finalen Ausbruch.“

Bitcoin vor entscheidender Marke bei 121.000 US-Dollar

Technisch befindet sich der BTC Kurs aktuell an einem kritischen Punkt. Nach dem Rebound auf über 116.000 US-Dollar nähert sich der Kurs dem wichtigen Retracement-Level bei 121.000 US-Dollar – ein Bereich, der laut Michel „über die Fortsetzung oder das Ende des Aufwärtstrends entscheiden kann“. Sollte der Widerstand nicht überwunden werden, droht eine Trendumkehr.

Bitcoin im Monatschart – Quelle: TradingView

Im Monatschart zeigt sich der Oktober bislang richtungslos: Eine lange Lunte und ein langer Docht deuten auf Unsicherheit hin. Hoffnung macht die Stimmungslage. Der Fear-&-Greed-Index notierte zuletzt neutral – historisch kein Endpunkt für Bullenmärkte, so Michel.

Fear an Greed Index - Quelle: CoinMarketCap
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Forscher erkennen Muster, das auf Bitcoin-Anstieg hindeutet
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Ethereum und XRP: Altcoins ziehen mit

Auch Ethereum (ETH) zeigte eine deutliche Gegenbewegung, bleibt jedoch unterhalb wichtiger Widerstände bei 4.300 und 4.750 US-Dollar. Erst bei einem Ausbruch über diese Marken könne von einer echten Trendwende gesprochen werden.

XRP (XRP) hingegen demonstriert relative Stärke. Nachdem bereits die Marke bei 2,64 US-Dollar überschritten wurde, rückt nun der Widerstand bei 2,70 US-Dollar in den Fokus. „Absolut elementar“, betont Michel. Bei einem Durchbruch wären mittelfristig Kursziele bis 3,40 US-Dollar denkbar – und möglicherweise ein neues Allzeithoch.

Fed-Sitzung als möglicher Wendepunkt

Der geldpolitische Ausblick dominiert in dieser Woche die Märkte. Erwartet wird eine moderate Zinssenkung um 25 Basispunkte. Im Fokus steht jedoch die Frage, ob die Fed ein baldiges Ende des Quantitative Tightening (QT) andeutet und den Übergang zu Quantitative Easing (QE) einleitet.

Michel sieht hier erhebliches Potenzial für den Kryptomarkt: „Das könnte unsere Kryptos massiv befeuern.“

Parallel dazu bleibt der US-Government Shutdown ohne größere Marktreaktionen – bislang.

Entscheidung naht – Richtung offen

Die kommenden Tage könnten zur Weichenstellung für den Krypto-Herbst 2025 werden. Ob Bitcoin die Marke von 121.000 US-Dollar überwindet, entscheidet über Fortsetzung oder Bruch des Aufwärtstrends. Altcoins wie Ethereum und XRP zeigen erste Stärke, doch die Dynamik bleibt fragil.

Langfristig sieht Oliver Michel Kurspotenzial bis 150.000 US-Dollar – vorausgesetzt, die technische Struktur bestätigt den Trend.

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Über den Autor:
Jan-Eric Stehr

Jan-Eric Stehr ist seit August 2023 Chief Editor bei Crypto Insiders. Davor übersetzte und lokalisierte er die Website ins Deutsche. Mit seinem Ingenieursabschluss (B.Sc.) in Prozessmanagement/Maschinenbau und beruflicher Erfahrung im Consulting, unterstützt er Unternehmen beim Einstieg in den deutschen Markt. Seine Leidenschaft für Kryptowährungen fand er 2020, als er in sie investierte, und durch seine freiberufliche Tätigkeit vertiefte er sich weiter in dieses Thema.

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