XRP steht erneut unter Druck, und Anleger scheinen vorsichtiger zu werden. Die Aktivität im Netzwerk ist stark zurückgegangen, während sich der Kurs auf eine wichtige Unterstützungszone zubewegt.
Zusammengefasst
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Die durchschnittlichen Netzwerkgebühren auf XRP sind seit Februar um 91,5 Prozent gefallen.
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Die Nutzung des XRP-Netzwerks scheint deutlich zurückzugehen.
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Analysten richten ihren Blick vor allem auf die Zone zwischen 1 US-Dollar und 0,65 US-Dollar.
XRP-Aktivität bricht deutlich ein
Laut Glassnode, einer Plattform zur Analyse von Blockchain-Aktivitäten, sind die durchschnittlichen Gebühren im XRP-Netzwerk stark gesunken. Im Februar lagen sie noch bei 5.900 XRP, inzwischen nur noch bei 500 XRP.

Das entspricht einem Rückgang von 91,5 Prozent. Netzwerkgebühren sind kleine Beträge, die Nutzer zahlen, um Transaktionen durchzuführen.
Wenn diese Gebühren stark sinken, deutet das häufig auf eine geringere Nutzung des Netzwerks hin. Das ist bemerkenswert, da XRP in der ersten Hälfte des Jahres 2025 noch über 3 US-Dollar notierte.
Wichtige Kurszone rückt in den Fokus
Händler beobachten nun vor allem die Zone zwischen 1 US-Dollar und 0,65 US-Dollar. Dieser Bereich gilt als wichtig, da dort möglicherweise erneut Käufer einsteigen könnten.

XRP notiert derzeit bei rund 1,11 US-Dollar, nachdem der Kurs gestern erneut deutlich eingebrochen ist. Dadurch richtet sich die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer zunehmend auf die Zone zwischen 1 US-Dollar und 0,65 US-Dollar.
Das bedeutet nicht, dass sich der Kurs dort zwangsläufig erholen wird, doch viele Trader betrachten diesen Bereich als entscheidende Unterstützung.
Auch im Bereich von 0,60 bis 0,65 US-Dollar verläuft eine langfristige aufwärtsgerichtete Trendlinie. Solche Linien werden von Analysten genutzt, um mögliche Erholungszonen im Kursverlauf zu identifizieren.
Große Anleger verkaufen nicht in großem Stil
Dennoch deutet nicht alles auf Panik hin. Laut der Analystin Pelin Ay sind große XRP-Transfers zu Binance seit dem Höchststand von 2025 zurückgegangen.
Wenn große Investoren erhebliche Mengen XRP an eine Börse senden, kann das ein Hinweis auf Verkaufsabsichten sein. Derzeit geschieht das jedoch deutlich seltener als zuvor.
Nach Einschätzung der Analystin ist die jüngste Schwäche daher wahrscheinlich nicht auf massive Verkäufe großer Anleger zurückzuführen.
Für Investoren befindet sich XRP damit an einem wichtigen Wendepunkt. Die Nutzung des Netzwerks geht deutlich zurück, doch große Marktteilnehmer scheinen bislang nicht in großem Umfang zu verkaufen.






