Gino Presti Gino Presti
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Trust Wallet startet strenge Kontrolle: Betrüger zielen auf Hack-Entschädigung

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Panik bei Krypto-Inhabern: Guthaben plötzlich auf null

Foto: FellowNeko/Shutterstock

Der aktuelle Hack bei Trust Wallet hat innerhalb des Kryptosektors für erhebliche Unruhe gesorgt. Bei dem Vorfall, der um die Weihnachtstage stattfand, wurden Krypto im Wert von fast 6 Millionen Euro erbeutet. Trust Wallet hat begonnen, Nutzer nach dem Hack seiner Browsererweiterung aktiv zu verifizieren. Dieser Schritt erfolgt, nachdem sich herausstellte, dass die Anzahl der Entschädigungsansprüche deutlich höher ist als die Anzahl der tatsächlich betroffenen Wallets.

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Doppelte Anzahl an Ansprüchen

Mindestens genauso auffällig ist, was nach dem Hack geschah: Die Anzahl der Entschädigungsansprüche erwies sich als fast doppelt so hoch wie die Anzahl der tatsächlich betroffenen Wallets. Laut Eowyn Chen, Direktorin von Trust Wallet, wurden inzwischen 2.596 Walletadressen identifiziert, die direkt als Geschädigte des Hacks verknüpft werden können.

Gleichzeitig erhielt Trust Wallet fast 5.000 Anträge auf Entschädigung. Das deutet darauf hin, dass ein Teil der Ansprüche möglicherweise doppelt oder sogar gefälscht ist. Eine genaue Überprüfung des Eigentums ist entscheidend, um sicherzustellen, dass die Gelder bei den richtigen Personen ankommen.

Überprüfung der Ansprüche

Der Hack betraf speziell Desktopnutzer der Browsererweiterung und führte zu einem Verlust von fast 6 Millionen Euro. Dieser Betrag wird laut CZ, Eigentümer von Binance, vollständig erstattet. Durch die unerwartet große Menge an Ansprüchen ist der Auszahlungsprozess jedoch komplexer geworden. Das Projekt ist daher zu einer strikten Verifizierungsphase übergegangen, bei der das Eigentum an Wallets sorgfältig überprüft wird, bevor ausgezahlt wird.

Chen betont, dass die Feststellung des tatsächlichen Eigentums an Wallets essenziell ist. Nur so kann garantiert werden, dass die Gelder bei den richtigen Nutzern ankommen. Das Team vergleicht daher verschiedene Datenquellen, einschließlich Onchain-Daten, um legitime Ansprüche von Täuschungsversuchen zu unterscheiden.

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Forensische Untersuchung läuft noch

Der Angriff wirft umfassendere Fragen zur Sicherheit auf. Das Cybersicherheitsunternehmen SlowMist meldete, dass die bösartige Erweiterung nicht nur Guthaben erbeutete, sondern auch persönliche Nutzerdaten exportierte. X-Nutzer Jad stellt fest, dass der Angreifer tiefgreifende Kenntnisse des Quellcodes zeigte und bösartige Smart Contracts erstellte.

Trust Wallet hat bestätigt, dass der Vorfall ernsthaft untersucht wird, kann aber noch nicht sagen, ob interne Beteiligung eine Rolle spielte. Chen betont, dass Genauigkeit wichtiger ist als Geschwindigkeit. Wie Anfang dieser Woche unter Wallet und Börsen zu lesen war, kann das Durchsickern von Daten zum Verlust von Millionen führen.

Update möglicherweise Ursache

Onchain-Forscher HSuite deutete an, dass ein aktuelles Update der Chrome-Erweiterung möglicherweise die Schwachstelle verursacht hat. Trust Wallet hat diese Darstellung noch nicht bestätigt. Das Unternehmen führt derzeit eine interne und forensische Untersuchung durch, um genau festzustellen, wie der Angriff stattfinden konnte und ob zusätzliche Risiken für Nutzer bestehen.

Vorerst liegt der Schwerpunkt auf der korrekten Abwicklung der Ansprüche. Trust Wallet gibt an, erst neue Details zu teilen, sobald die Erkenntnisse ausreichend belegt sind.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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