Jan-Eric Stehr Jan-Eric Stehr
3 min. Lesedauer

Technische Innovation aus Deutschland: IOTA plant revolutionäre Neuausrichtung seiner Blockchain-Technologie

IOTA setzt auf „Rebase”: Schnellere Umsetzung der Dezentralisierung

IOTA-IOTA
icon-altcoins
Altcoin Nachri…
IOTA in der European Blockchain Sandbox: Neue Wege für dezentrale Identität

Foto: Vladimka production/Shutterstock

Die deutsche IOTA Foundation, eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Berlin, hat einen ambitionierten Plan vorgestellt, ihre Blockchain-Infrastruktur durch ein Protokoll namens „IOTA Rebased“ grundlegend zu transformieren. Der vorgeschlagene Ansatz markiert einen entscheidenden Wendepunkt in der zehnjährigen Geschichte des deutschen Technologieprojekts und zielt darauf ab, die Leistungsfähigkeit und Anwendbarkeit des Netzwerks deutlich zu steigern.

Beliebte Kryptowährung schießt an einem Tag um 150 % nach oben, jetzt auf Bitvavo verfügbar
Beliebte Kryptowährung schießt an einem Tag um 150 % nach oben, jetzt auf Bitvavo verfügbar

Technische Innovation aus Deutschland

Als eine der führenden deutschen Blockchain-Forschungseinrichtungen hat die IOTA Foundation bereits seit ihrer Gründung einen international beachteten Ansatz verfolgt. Mit einem 140-köpfigen Team von Forschern und Entwicklern hat sich die Organisation als einer der akademisch respektiertesten Akteure im Blockchain-Ökosystem etabliert.

Der vorgeschlagene Ansatz sieht eine vollständige Dezentralisierung und Programmierbarkeit der ersten Netzwerkebene (Layer 1) vor. Kernelemente des neuen Protokolls sind die Integration des Move Virtual Machine (MoveVM) sowie eines delegierten Proof-of-Stake-Konsensmechanismus, der Transaktionsgeschwindigkeiten von über 50.000 pro Sekunde ermöglichen soll.

„Wir wollen IOTA schneller, nutzbarer und attraktiver für Entwickler und Unternehmen machen“, erklärte ein Sprecher der IOTA Foundation.

Statt jahrelang an der bestehenden IOTA 2.0-Infrastruktur zu arbeiten, schlägt die Organisation vor, bewährte Technologien zu kombinieren und zu optimieren.

Konkrete Verbesserungen für Nutzer und Entwickler

Zu den geplanten Verbesserungen gehören sehr niedrige Transaktionsgebühren, ein adaptiver Burn-Mechanismus für Token und die Möglichkeit, durch Staking attraktive Erträge zu generieren. Die initialen Staking-Belohnungen sollen zwischen 10-15% pro Jahr liegen.

Besonders interessant für Entwickler: Das neue Protokoll unterstützt sowohl Move-basierte Smart Contracts auf Layer 1 als auch weiterhin den Ethereum (ETH) Virtual Machine (EVM) auf Layer 2. Dies soll Entwicklern und Unternehmen mehr Flexibilität und Entwicklungsmöglichkeiten bieten.

Die Technologie zielt darauf ab, reale Anwendungsfälle in verschiedenen Branchen zu ermöglichen. Beispiele umfassen:

  • Digitalisierung von Handelsketten
  • Tokenisierung von Vermögenswerten
  • Entwicklung dezentraler Finanzprodukte
  • Erstellung von digitalen Produktpässen
Topmanager von X deutet auf neues Produkt hin, um „Krypto zu reparieren“
Topmanager von X deutet auf neues Produkt hin, um „Krypto zu reparieren“

Entscheidung liegt bei der Community

Die Entscheidung über die Umsetzung liegt nun bei der Community. Am 2. Dezember wird eine Governance-Abstimmung stattfinden, bei der IOTA-Token-Inhaber zwischen zwei Optionen wählen können: Entweder der Upgrade wird angenommen oder das bestehende Netzwerk bleibt unverändert.

Wichtige Voraussetzungen für den Launch des neuen Mainnet sind:

  • Mindestens zweimonatige Testphase
  • Umfassende Sicherheitsaudits
  • Integration durch große Krypto-Börsen

Die IOTA Foundation hat bereits einen funktionsfähigen Testnetz-Prototyp veröffentlicht, der Entwicklern und Interessierten die Möglichkeit gibt, die neuen Funktionen zu erkunden und zu testen.

Die Organisation zeigt sich optimistisch, dass der neue Ansatz die Wettbewerbsfähigkeit des Projekts deutlich steigern und neue Anwendungsmöglichkeiten in der digitalen Wirtschaft eröffnen wird. Mit der Nachricht zu IOTA Rebased positioniert sich das Unternehmen als innovativer Akteur im schnelllebigen Blockchain-Ökosystem und unterstreicht seinen Anspruch, technologische Grenzen zu verschieben.

Diesen Artikel teilen
  • Share on Twitter
  • Share on Telegram
  • Share on Facebook
Autor:
Über den Autor:
Jan-Eric Stehr

Jan-Eric Stehr ist seit August 2023 Chief Editor bei Crypto Insiders. Davor übersetzte und lokalisierte er die Website ins Deutsche. Mit seinem Ingenieursabschluss (B.Sc.) in Prozessmanagement/Maschinenbau und beruflicher Erfahrung im Consulting, unterstützt er Unternehmen beim Einstieg in den deutschen Markt. Seine Leidenschaft für Kryptowährungen fand er 2020, als er in sie investierte, und durch seine freiberufliche Tätigkeit vertiefte er sich weiter in dieses Thema.

Gerade eingetroffen
Trending
Bitcoin auf halbem Weg im vierjährigen Zyklus, doch der Kurs bleibt zurück
Bitcoin auf halbem Weg im vierjährigen Zyklus, doch der Kurs bleibt zurück
  • 19/04/2026
  • 2 Min. Lesedauer
XRP überholt BNB und ist nun die drittgrößte Kryptowährung
XRP überholt BNB und ist nun die drittgrößte Kryptowährung
  • 21/04/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Bitcoin, XRP und KI-Coins: Experte skizziert Musterdepot
Bitcoin, XRP und KI-Coins: Experte skizziert Musterdepot
  • 20/04/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Trumps geheimer Plan: Warum Bitcoin und Märkte jetzt explodieren
Trumps geheimer Plan: Warum Bitcoin und Märkte jetzt explodieren
  • 24/04/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Solana wird zum neuen SWIFT - Western Union öffnet die Tür für MILLIARDEN
Solana statt SWIFT: Wie Western Union den Zahlungsverkehr neu denkt
  • 19/04/2026
  • 2 Min. Lesedauer

Trending Altcoin Nachrichten

Bitcoin, XRP und KI-Coins: Experte skizziert Musterdepot
Bitcoin, XRP und KI-Coins: Experte skizziert Musterdepot
  • 20/04/2026
  • 2 Min. Lesedauer
ChatGPT erstellt Krypto-Portfolio von 10.000 € mit diesen Coins
ChatGPT erstellt Krypto-Portfolio von 10.000 € mit diesen Coins
  • 17:48
  • 2 Min. Lesedauer
6,6 Milliarden Dollar vernichtet nach größtem Kryptohack des Jahres 2026
6,6 Milliarden Dollar vernichtet nach größtem Kryptohack des Jahres 2026
  • 20/04/2026
  • 2 Min. Lesedauer

Wissensbasis

Wissensbasis

Wissensbasis