Gino Presti Gino Presti
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Stablecoin FDUSD entkoppelt vom Dollar nach Vorwürfen gegen Kryptoboss Justin Sun

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FDUSD trennt sich nach Vorwürfen von Justin Sun vom Dollar

Foto: Salivanchuk Semen/Shutterstock

Vorwürfe von Justin Sun gegenüber dem Stablecoin First Digital USD (FDUSD) haben für große Störungen des Stablecoins gesorgt. Laut Sun sei der Herausgeber, First Digital Trust, insolvent, woraufhin die Münze entkoppelte und der Wert um 9 Prozent fiel. Die Vorwürfe wurden jedoch heftig von First Digital bestritten, das sogar rechtliche Schritte gegen Sun erwägt.

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Sun behauptet: First Digital Trust ist insolvent

In einer Nachricht auf X behauptete Justin Sun, Gründer des Tron-Netzwerks, dass First Digital Trust in finanziellen Schwierigkeiten stecke. Laut Sun würde First Digital möglicherweise nicht über die richtigen Reserven verfügen, um FDUSD zu unterstützen.

„First Digital Trust (FDT) ist faktisch insolvent und nicht in der Lage, Kundengelder zurückzuzahlen,“ so Sun

Er rief Anleger auf, ihre Investitionen aus FDUSD abzuziehen. Diese Anschuldigung störte den Stablecoin enorm, woraufhin die Münze von ihrem festen Preis von $1 entkoppelte und um 9 Prozent auf einen Preis von $0,89 fiel.

Die Anschuldigung von Justin Sun folgte kurz nachdem CoinDesk meldete, dass Sun das TrueUSD (TUSD) Stablecoin-Projekt gerettet hatte. Ein Teil der Reserveanlagen, angeblich $500 Millionen, des TrueUSD-Stablecoins steckten in illiquiden Investitionen, laut Dokumenten. First Digital Trust, eine Treuhandgesellschaft, die mit First Digital verbunden ist, wurde ernannt, um die TUSD-Reserven zu verwalten.

Die Behauptungen von Sun verursachten nicht nur Panik bei FDUSD-Haltern, sondern brachten auch breitere Sorgen über die Stabilität von Stablecoins im Allgemeinen mit sich. FDUSD erholte sich schnell nach dem Kursrückgang, aber der unglaublich schnelle Rückgang von 9 Prozent im Wert zeigte, dass Stablecoins ihre Bindung an den Dollar und damit ihre Stabilität doch verlieren können.

Kryptounternehmen First Digital reagiert und unternimmt rechtliche Schritte

First Digital reagierte sofort auf die Vorwürfe von Justin Sun und bestritt alle Anschuldigungen. In einer offiziellen Erklärung behauptet First Digital, dass die Behauptungen von Jun falsch sind und dass FDUSD vollständig durch Vermögenswerte wie US-Staatsanleihen gedeckt wird. Damit bestreitet es, dass es finanzielle Probleme gibt.

„Jeder FDUSD ist vollständig durch liquide Vermögenswerte gedeckt, und unser Unternehmen bleibt vollständig betriebsfähig und solvent,“ so First Digital Trust.

First Digital Trust kündigt an, rechtliche Schritte gegen Sun zu erwägen wegen der Verbreitung irreführender Informationen, die dem Ruf des Stablecoins und des Unternehmens schaden können.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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