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Sorgen um Polygon: „Projekt entlässt fast 30 % der Belegschaft“

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Sorgen um Polygon: „Projekt entlässt fast 30 % der Belegschaft“

Foto: rafapress/Shutterstock

Das Krypto-Unternehmen Polygon hat in dieser Woche erneut tiefgreifend in seine Organisation eingegriffen. Laut mehreren Quellen wurden nahezu 30 % der Mitarbeitenden entlassen.

Mitarbeiter bestätigten über soziale Medien, dass ganze Teams aufgelöst und Positionen gestrichen wurden. Das Unternehmen selbst hat das genaue Ausmaß der Entlassungen bislang nicht offiziell bestätigt, räumt jedoch ein, dass im Zuge jüngster Übernahmen Funktionen zusammengelegt wurden.

Mit dieser umfassenden Reorganisation schlägt das Netzwerk bewusst einen neuen Kurs ein, wobei der Fokus künftig auf Stablecoin-Zahlungen und finanzieller Infrastruktur liegt.

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Strategische Neuausrichtung

Polygon gilt als eines der größten Kryptonetzwerke, das auf Ethereum (ETH) aufbaut. Während des letzten Krypto-Booms wuchs das Unternehmen rasant.

In dieser Zeit wurden die Teams erheblich ausgebaut – insbesondere in den Bereichen Entwicklung und Marketing. Angesichts veränderter Marktbedingungen setzt Polygon nun auf eine straffere Organisation mit kleineren, spezialisierten Einheiten.

Der Zeitpunkt der Entlassungen kommt nicht überraschend: Bereits Anfang des Monats hatte Polygon angekündigt, seine Strategie neu auszurichten.

Während das Netzwerk bislang vor allem als Erweiterung von Ethereum und Akteur im DeFi-Bereich bekannt war, liegt der neue Fokus klar auf Stablecoins. Polygon will sich als Infrastruktur für regulierte Krypto-Zahlungen positionieren.

Dieser Strategiewechsel folgt auf eine Reihe von Übernahmen im Wert von mehr als 215 Millionen Euro. Wie bereits in den Altcoin-News berichtet, hat Polygon unter anderem Coinme übernommen – einen in den USA regulierten Anbieter für den Umtausch von Fiatgeld in Krypto.

Auch Sequence, ein Unternehmen, das Technologien für Wallets und netzwerkübergreifende Zahlungen entwickelt, gehört inzwischen zur Unternehmensgruppe. Gemeinsam bilden sie die Grundlage für das, was Polygon als „Open Money Stack“ bezeichnet.

Entlassungen nach Integration der Übernahmen

Laut Polygon steht die Reorganisation in direktem Zusammenhang mit diesen Übernahmen. Durch die Zusammenlegung überlappender Funktionen entfallen bestimmte Rollen, während andere Teams gezielt gestärkt werden.

Das Unternehmen betont, dass betroffene Mitarbeitende persönlich informiert wurden – es habe sich nicht um anonyme Kündigungen per E-Mail gehandelt. Einige Nutzer auf X äußerten jedoch Zweifel daran.

Trotz der Entlassungen erwartet Polygon, dass die Gesamtzahl der Beschäftigten langfristig etwa gleich bleiben wird. Die neuen Teams von Coinme und Sequence werden in die bestehende Struktur integriert.

Bemerkenswert ist, dass diese internen Umwälzungen mit technischen Fortschritten einhergehen. Das kürzlich erfolgte Madhugiri-Upgrade hat die Verarbeitungskapazität des Netzwerks erhöht und bereitet Polygon auf eine Welle neuer Transaktionen vor.

Auch am Markt blieb das nicht unbemerkt: Der zugehörige POL-Token verzeichnete im vergangenen Monat einen deutlichen Kursanstieg von über 30 Prozent.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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