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Solana-Insider empört über Memecoin-Skandal

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Solana-Insider empört über Memecoin-Skandal

Foto: Antonio Gravante/Shutterstock

Der Gründer von Pump.fun, einer bedeutenden Plattform im Solana-Ökosystem, hat nach der umstrittenen Einführung des LIBRA-Memecoins strengere Richtlinien gefordert.

Der Token, der kurzzeitig von Argentiniens Präsident Javier Milei beworben wurde, verlor innerhalb weniger Stunden 4,4 Milliarden US-Dollar an Marktkapitalisierung – ausgelöst durch verdächtige Handelsaktivitäten.

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LIBRA-Memecoin stürzt um 4,4 Milliarden US-Dollar ab

LIBRA wurde am 15. Februar eingeführt und schnell als „offizielle“ Kryptowährung Argentiniens dargestellt. Eine X-Post von Präsident Milei verstärkte diesen Eindruck, löste eine Welle von Investitionen aus und ließ den Preis rasant steigen.

Doch nur wenige Stunden später zogen einige Wallets über 107 Millionen US-Dollar aus dem Projekt ab. Dies führte zu einem dramatischen Kursabsturz, bei dem Anleger Milliarden verloren. Kurz darauf löschte Milei seinen Beitrag, was den Verdacht eines koordinierten Rug Pulls weiter verstärkte.

Pump.fun-Gründer Alon reagierte empört und bezeichnete LIBRA als „Insider-Betrug“. In einem X-Post am 18. Februar verurteilte er das Geschehen scharf und forderte zusätzliche Schutzmaßnahmen für Nutzer, um solche Machenschaften künftig zu verhindern.

Bessere Schutzmaßnahmen für Krypto-Investoren

Alon betonte, dass Plattformen wie Pump.fun bereits Mechanismen zur Vermeidung von Insider-Betrug implementiert haben, aber zusätzliche Maßnahmen erforderlich seien.

Er sprach sich für strengere Regeln auf Token-Launchpads aus, darunter:

  • Erkennung verdächtiger Handelsaktivitäten in Echtzeit
  • Bessere Aufklärung über die Risiken von Memecoins
  • Einschränkung der Sichtbarkeit verdächtiger Token

Laut Alon müsse Bildung eine größere Rolle in der Krypto-Branche spielen, um neue Investoren für die Risiken von Memecoins zu sensibilisieren.

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Rücktritt bei führender Solana-Börse

Der LIBRA-Skandal hatte weitere Auswirkungen auf die Krypto-Szene:

  • Ben Chow, Mitbegründer von Meteora, trat von seiner Position zurück.
  • Sein Kollege Meow, Mitbegründer von Meteora und Jupiter, kritisierte Chows mangelndes Urteilsvermögen im Umgang mit LIBRA.

Es kursieren Gerüchte über eine mögliche Zusammenarbeit zwischen Chow und Hayden Davis, dem Initiator von LIBRA. Eine direkte Verstrickung von Meteora in den Skandal wird jedoch bestritten.

Um das Vertrauen der Community zurückzugewinnen, hat Meow angekündigt, ein unabhängiges Untersuchungsteam unter der Kanzlei Fenwick & West einzusetzen. Diese Kanzlei stand selbst 2022 in Verbindung mit den FTX– und Alameda-Research-Skandalen.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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