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Die US-Börsenaufsicht SEC hat erneut Entscheidungen über neue Krypto-ETFs (börsengehandelte Fonds) verschoben.
Konkret geht es um zwei ETF-Anträge, bei denen die SEC mehr Zeit in Anspruch nimmt, und zusätzlich wurde eine öffentliche Konsultation zu Optionen auf einen Grayscale-Fonds eröffnet.
SEC nimmt sich mehr Zeit für neue Krypto-ETFs
Die Verschiebung betrifft zwei separate ETF-Anträge. Der erste betrifft den Canary Pudgy Penguins ETF, ein Fonds, der Investoren Zugang zum Pudgy Penguins (PENGU)-Ökosystem bieten soll.
Dieses Projekt begann ursprünglich als beliebte Sammlung von Non-Fungible Tokens (NFTs) und entwickelte sich später zu einer umfassenderen Marke – inklusive eines eigenen Tokens namens PENGU.
Ein ETF mit direkter Verbindung zu einem NFT-Ökosystem ist ungewöhnlich und stellt eine Art Test dar, wie offen sich die SEC gegenüber alternativen Kryptoprodukten zeigt.
Ebenfalls verschoben wurde der Antrag für den T. Rowe Price Active Crypto ETF. Dieser Fonds konzentriert sich auf eine breit gestreute Auswahl digitaler Vermögenswerte, anstatt ausschließlich auf Bitcoin (BTC) oder Ethereum (ETH).
Beide Anträge fallen unter das sogenannte 19b-4-Verfahren, das der SEC erlaubt, die Prüfungsfrist um bis zu 45 Tage zu verlängern.
Während dieser Zeit bewertet die Aufsichtsbehörde unter anderem, ob die Fonds den Anforderungen zum Anlegerschutz genügen und ob ausreichend Maßnahmen gegen Marktmanipulation vorhanden sind.
Grayscale-ETF: Optionen unter öffentlicher Prüfung
Neben den verschobenen Entscheidungen gibt es auch Neuigkeiten zum Vermögensverwalter Grayscale, dem weltweit größten Anbieter für Krypto-Finanzprodukte.
Die New York Stock Exchange (NYSE) hat einen Antrag eingereicht, um Optionen auf den Grayscale CoinDesk Crypto 5 ETF zuzulassen. Dieser ETF bildet einen Index ab, der die fünf größten Kryptowährungen umfasst: Bitcoin, Ethereum, XRP, Solana und Cardano.
Öffentliche Kommentierungsphase gestartet
Dieser Vorschlag befindet sich nun in der Phase der öffentlichen Kommentierung. Marktteilnehmer können Stellung dazu nehmen, ob Optionen auf einen Multi-Asset-Krypto-ETF mit den Grundsätzen für faire und geordnete Märkte vereinbar sind.
Optionen ermöglichen es, Risiken abzusichern oder mit Hebelwirkung (Leverage) zu handeln. Mit der Kombination aus Verschiebung und öffentlicher Konsultation macht die SEC deutlich: Neue Krypto-ETFs erhalten nicht automatisch grünes Licht.
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