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Die spanische Bank Santander, eine der größten Banken Europas, wird demnächst den Handel mit Kryptowährungen in Deutschland und Spanien anbieten.
Dies geschieht über die Tochtergesellschaft Openbank, die es Kundinnen und Kunden ermöglicht, direkt innerhalb ihrer vertrauten Bankumgebung Kryptowährungen zu kaufen und zu verkaufen. Werden Banken künftig die Rolle von Kryptobörsen übernehmen?
Bitcoin, Ethereum, Litecoin, Polygon & Cardano
Kundinnen und Kunden der Openbank in Deutschland können ab sofort Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Litecoin (LTC)und Cardano (ADA) über das Online-Banking handeln.
Laut Santander ist der neue Service nahtlos in die Plattform von Openbank integriert und erfüllt die Anforderungen der europäischen Markets in Crypto-Assets Regulation (MiCA).
Spanien wird in Kürze mit denselben Handelsmöglichkeiten folgen. Außerdem soll das Angebot an handelbaren Kryptowährungen erweitert werden. Geplant ist auch, den Krypto-zu-Krypto-Handel zu ermöglichen.
Reaktion auf Kundenwunsch
Laut Coty de Monteverde, Leiterin für Krypto bei Grupo Santander, sei das neue Angebot eine Reaktion auf die wachsende Nachfrage der Kundschaft. Durch die Integration in Openbank entfällt die Notwendigkeit, auf externe Krypto-Plattformen zurückzugreifen.
Mit über 175 Millionen Kundinnen und Kunden in mehr als 40 Ländern gehört Santander zu den größten Banken Europas. Die Tochtergesellschaft Openbank hat bereits über zwei Millionen Nutzerinnen und Nutzer in Spanien, Deutschland, Portugal, den USA und Mexiko.
Es ist nicht das erste Mal, dass Santander mit Blockchain und Krypto experimentiert: Bereits 2018 lancierte die Bank die internationale Zahlungs-App One Pay FX, die auf der Ripple-Technologie (xCurrent) basierte.
Zwar nutzte die App nicht den XRP-Token, ermöglichte jedoch schnelle, grenzüberschreitende Transaktionen u. a. zwischen Spanien, dem Vereinigten Königreich, Brasilien und Polen.
Aktuell untersucht Santander auch Stablecoins, die an den Euro oder den US-Dollar gekoppelt sind.
Konkurrenz aus Deutschland
Mit dieser Initiative positioniert sich Santander als eine der ersten großen europäischen Banken, die den Kryptomarkt aktiv erschließt. Dennoch schläft die Konkurrenz nicht:
- Die Deutsche Bank kündigte im Juli Pläne für einen Krypto-Verwahrservice an.
- DZ Bank, die zweitgrößte Bank Deutschlands, startete bereits im September 2024 ein Pilotprojekt mit Hunderten von Regionalbanken, um den Kryptohandel über die Infrastruktur der Börse Stuttgart zu ermöglichen.
- Die Sparkassen-Finanzgruppe, Betreiberin der beliebten App Sparkasse, plant ab 2026 die Integration von Kryptohandel direkt in die App.
Die Konkurrenz um die Gunst von Kryptohändlerinnen und -händlern in Deutschland nimmt damit deutlich Fahrt auf. Wo einst spezialisierte Krypto-Plattformen dominierten, drängen nun traditionelle Finanzinstitute verstärkt in den Markt – und präsentieren sich als vertrauenswürdiger Zugang zu digitalen Vermögenswerten.
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