Foto: New Era Finance Podcast
Haseeb Qureshi erwartet, dass 2026 ein besseres Jahr für Altcoins werden könnte – nach einem schwachen Jahr 2025. In einem Gespräch über Marktzyklen, Narrative und Kapitalflüsse betont er, dass Anleger zu viele Schlüsse aus nur einem schlechten Jahr ziehen.
Gleichzeitig sieht er einen Wandel im Sektor: weg von reiner Spekulation, hin zu Anwendungen rund um Stablecoins und „traditionelle“ Vermögenswerte auf der Blockchain.
Krypto und Altcoins: Von Pessimismus zum Aufschwung
Qureshi bezeichnet 2025 als „eines der schlechten Jahre“ für Altcoins. Viele Anleger hätten daraufhin nach einem „tiefgreifenden systemischen Problem“ in der Branche gesucht. Er hält diese Diskussionen im Rückblick für weniger relevant.
„Wenn die Kurse fallen, verlangen alle nach Erklärungen. Wenn sie steigen, fragt niemand etwas“, stellt er fest.
Sein zentrales Argument: Altcoins durchlaufen abwechselnd gute und schlechte Jahre. Es sei daher „unsinnig“, Strategien auf Grundlage eines einzigen Datenpunkts zu entwickeln.
Qureshi rechnet nicht mit einem „Blow-off-Top“, sondern mit einer moderaten Erholung. Die Bereinigung der Hebel nach dem starken Rückgang im Oktober („10/10“) könne die Grundlage für einen Aufschwung bilden.
Bitcoin, Ethereum und die steigende Stablecoin-Nachfrage
Für 2026 sieht er vor allem etablierte Netzwerke im Vorteil, die vom Wachstum im Stablecoin-Segment profitieren dürften. Er nennt Ethereum (ETH) und Solana (SOL) als wahrscheinliche Gewinner, äußert sich jedoch skeptischer gegenüber sogenannten „Fintech-Chains“ wie Tempo, Robinhood Chain oder Arc.
Laut Qureshi überschätzt der Markt, wie viel zusätzliche Nachfrage diese Neulinge tatsächlich auslösen können.
Langfristig zeichnet er ein ambitioniertes Bild: Für das Jahr 2030 rechnet er mit über zwei Billionen US-Dollar an Stablecoins im Umlauf und einem Bitcoin (BTC)-Kurs zwischen 400.000 und 500.000 US-Dollar.
Gleichzeitig warnt er jedoch, dass Prognosen über mehrere Jahre hinweg „nur geringe Aussagekraft“ hätten – da praktisch jeder die früheren Marktzyklen falsch eingeschätzt habe.
Tokenisierung, RWAs und Derivate
Eine bemerkenswerte Einschätzung betrifft den Bereich Tokenisierung. Qureshi geht davon aus, dass dieses Thema zwar zu den „meistgehypten Narrativen“ gehören wird, gleichzeitig aber hinter den Erwartungen zurückbleibt.
Stattdessen erwartet er ein stärkeres Wachstum bei Derivaten, die ein Engagement in Aktien oder Indizes ermöglichen – vor allem für Nutzer außerhalb der USA.
Tokenisierte Staatsanleihen hätten sich im vergangenen Jahr laut Qureshi „um mehr als 100 Prozent“ vergrößert. Für 2026 erwartet er jedoch ein Wachstum von „weniger als oder gleich 100 Prozent“.
Zum Schluss unterstreicht Qureshi, dass Märkte zyklisch verlaufen und einfache Erklärungen oft nicht ausreichen. Die wichtigste Lehre aus seiner Analyse: In der Kryptoindustrie werden Erwartungen regelmäßig von der Realität überholt – und Geduld bleibt ein entscheidender Erfolgsfaktor.
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