Gino Presti Gino Presti
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Pi Network macht großen Schritt: Code wird öffentlich, Server offline

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Pi Network stürzt an einem Tag um 10 % ab – was steckt dahinter?

Foto: DIA TV/Shutterstock

Pi Network hat seinen zentralen Knoten deaktiviert und angekündigt, dass der Programmiercode des Netzwerks bald für alle verfügbar wird. Dieser Schritt markiert eine deutliche Verschiebung in Richtung Dezentralisierung (Macht an die Nutzer), obwohl Zweifel bezüglich der Kontrolle innerhalb des Netzwerks bestehen bleiben.

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Abbau zentraler Kontrolle von PI

Laut einer Nachricht auf X von Pi Network VietNames wurde die zentrale Maschine, die das Netzwerk betreibt, inzwischen deaktiviert. Außerdem wird an der Freigabe des Quellcodes gearbeitet, der in Kürze veröffentlicht wird. Beide Maßnahmen sollen für mehr Transparenz und eine größere Rolle der Community sorgen.

Die Ankündigung fand während der Consensus 2025 in Toronto statt, einer der größten Blockchain-Konferenzen der Welt. Pi Network scheint den Zeitpunkt bewusst gewählt zu haben, um seine Dezentralisierungsbemühungen ins Rampenlicht zu rücken.

Zu viel Macht beim Kernteam von Pi Network

Seit seiner Gründung steht Pi Network wegen seiner zentralisierten Struktur in der Kritik. Frühere Untersuchungen zeigen, dass das Kernteam etwa 82,8 Milliarden der insgesamt 100 Milliarden Pi Coins besitzt. Dies ist eine Machtkonzentration, die dem Prinzip der Dezentralisierung widerspricht.

Auch der Konsensmechanismus (das System, mit dem Transaktionen genehmigt werden), genannt IPoS (Improved Proof of Stake), wirft Fragen auf. Obwohl das Netzwerk behauptet, dass diese Technik fair und sicher ist, fehlt eine unabhängige Überprüfung.

Ein weiterer Kritikpunkt ist der Auswahlprozess von SuperNodes – den Knotenpunkten, die Transaktionen validieren und das Netzwerk am Laufen halten. Bis jetzt ist unklar, wie diese Knoten ausgewählt werden und wer die Kontrolle über diesen Prozess hat.

Ohne Transparenz darüber, wer diese entscheidende Infrastruktur verwaltet, bleibt es schwierig, von echter Dezentralisierung zu sprechen.

Guter Schritt für Krypto, aber noch keine Garantie

Die Abschaltung des zentralen Knotens und die Öffnung des Quellcodes sind zweifellos positive Schritte. Dennoch sind sie noch keine Garantie für vollständige Dezentralisierung.

Solange unklar bleibt, wie das Netzwerk verwaltet wird, wie Entscheidungen getroffen werden und wer vom Pi-Ökosystem profitiert, bleibt das Vertrauen der Gemeinschaft wackelig.

Die kommenden Monate werden entscheidend für die Zukunft von Pi Network sein. Das Team muss zeigen, dass das Versprechen der Dezentralisierung mehr ist als nur Marketing.

Mit dem Rampenlicht der Consensus 2025 auf sich gerichtet, ist dies der Moment für Pi Network, der Krypto-Community Klarheit zu verschaffen.

Der Kurs von Pi reagiert stark auf die Neuigkeiten und steht zum Zeitpunkt des Schreibens bereits 7,5 Prozent höher als vor 24 Stunden. Dies entspricht dem Kurswahnsinn von Pi in den letzten sieben Tagen, wobei der Preis pro Coin um gut 100 Prozent gestiegen ist.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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