Nordkorea möglicherweise hinter Hack von 31 Millionen Euro bei Kryptoprojekt

2 Min. Lesedauer
15. Juni 2026, 21:15
Nordkorea möglicherweise hinter Hack von 31 Millionen Euro bei Kryptoprojekt
Foto: trambler58/Shutterstock

Nordkorea wird möglicherweise mit dem Hack der vergangenen Woche bei Humanity Protocol in Verbindung gebracht. Bei dem Angriff wurden Humanity-Token im Wert von rund 31 Millionen Euro gestohlen.

Der Angriff begann laut Ermittlern mit einer gefälschten E-Mail, die den Anschein erweckte, von der südkoreanischen Kryptobörse Bithumb zu stammen.

Zusammengefasst

  • Bei Humanity Protocol wurden Token im Wert von rund 31 Millionen Euro gestohlen.

  • Das Sicherheitsunternehmen Quantstamp sieht Hinweise, die auf Nordkorea hindeuten.

  • Der Angriff begann mit einer gefälschten E-Mail, die scheinbar von der Kryptobörse Bithumb stammte.

Quantstamp sieht Spur nach Nordkorea

Die neue Spur stammt aus Untersuchungen des Blockchain-Sicherheitsunternehmens Quantstamp. Das Unternehmen analysierte, wie der Hack stattfinden konnte, und erkannte dabei Muster, die zu früheren Angriffen aus Nordkorea passen.

Humanity Protocol ist ein Kryptoprojekt im Bereich der digitalen Identität. Dabei geht es darum, die eigene Identität online nachzuweisen, ohne überall dieselben persönlichen Daten hinterlassen zu müssen.

Der Hack ereignete sich, nachdem der Laptop eines Mitarbeiters infiziert worden war. Dadurch konnten die Angreifer Zugang zu sensiblen Daten erhalten.

Gefälschte E-Mail schien von Kryptobörse Bithumb zu stammen

Der Angriff begann mit einer gefälschten E-Mail. Diese schien von Bithumb zu stammen, einer großen Kryptobörse aus Südkorea.

Die E-Mail enthielt einen schädlichen Anhang. Nach dessen Öffnung wurde Schadsoftware auf dem Laptop installiert.

Diese Software verschaffte den Angreifern vollständigen Zugriff auf das Gerät. Laut Quantstamp konnten sie dadurch Daten aus einer MetaMask-Wallet kopieren.

MetaMask ist eine bekannte Krypto-Wallet. Eine Wallet ist eine digitale Geldbörse, mit der Nutzer ihre Kryptowährungen aufbewahren und versenden können.

Nordkorea taucht immer wieder bei Kryptohacks auf

Nordkorea wird seit längerem mit großen Diebstählen von Kryptowährungen in Verbindung gebracht. Laut dem Sicherheitsunternehmen CertiK wurden nordkoreanische Gruppen im Jahr 2025 bereits mit gestohlenen Kryptowerten im Umfang von rund 1,8 Milliarden Euro in Verbindung gebracht.

Die Verbindung zu Nordkorea kommt nicht von ungefähr. Auch beim großen Hack von Kelp DAO wurde die nordkoreanische Lazarus Group genannt. Dabei wurden Kryptowährungen im Wert von rund 250 Millionen Euro gestohlen.

Die Lazarus Group ist eine bekannte Hackergruppe, die häufig mit dem nordkoreanischen Staat in Verbindung gebracht wird. Seit Jahren wird sie bei großen Angriffen auf Kryptoprojekte genannt.

Nordkorea weist solche Vorwürfe in der Regel zurück oder äußert sich nicht dazu.

Bitcoin feiert: Alle Deutschen bekommen 10 € Krypto geschenkt

Millionen europäische Anleger nutzen Bitvavo für den Handel mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen. Neugierig, warum? Neue Nutzer erhalten aktuell 10 € Krypto nach Wahl, um direkt loszulegen. Keine versteckten Bedingungen – einfach ausprobieren.

Registriere dich noch heute und erhalte direkt 10 € Krypto deiner Wahl. Die Kontoeröffnung ist kostenlos und dauert weniger als eine Minute.

Bitvavo

4.8 out of 5

Trustpilot star

Trustpilot