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Die Kryptowährung NEAR Protocol ist nach der Einführung einer neuen Funktion deutlich im Wert gestiegen. Das System mit dem Namen „Confidential Intents“ soll Transaktionen insbesondere großer, professioneller Anleger abschirmen.
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Kurz zusammengefasst
- NEAR Protocol führt mit „Confidential Intents“ eine Funktion ein, die Transaktionen – insbesondere von institutionellen Investoren – abschirmt.
- Der NEAR-Kurs steigt nach der Ankündigung um 17 %, auf Wochensicht um 40 %.
- Schutz vor Front-Running-Bots, bei gleichzeitiger Prüfbarkeit für Aufsichtsbehörden.
Kurs schießt nach Ankündigung nach oben
Unmittelbar nach der Ankündigung auf der Social-Media-Plattform X sprang der Kurs von NEAR um ganze 17 Prozent nach oben. Auch unter europäischen Anlegern ist die Kryptowährung sehr beliebt – auf der Kryptobörse Bitvavo belegt sie Platz fünf der meistgehandelten Coins.
Confidential Intents is live.
DeFi users, developers and institutions now unlock a wide range of privacy-first use cases without forgoing discretion.
Toggle it on and test it out at https://t.co/YBUSFVdjxE. https://t.co/RuXYTDUdXJ
— NEAR Protocol (@NEARProtocol) March 1, 2026
Der Kursanstieg folgt auf eine ohnehin starke Woche. Insgesamt hat die Kryptowährung in den vergangenen sieben Tagen rund 40 Prozent an Wert gewonnen. Damit entwickelt sich NEAR besser als viele andere große Kryptowährungen.
Was bewirkt die neue Funktion?
„Confidential Intents“ ermöglicht es Nutzern, ihre Transaktionen privat zu halten. Dies schützt insbesondere große Investoren vor sogenanntem Front-Running – einer Methode, bei der Bots Transaktionen blitzschnell kopieren, um selbst Profit daraus zu schlagen.
Man kann es mit einer Auktion vergleichen, bei der jemand über Ihre Schulter schaut, Ihr Gebot sieht und Sie anschließend überbietet, indem er minimal mehr bietet.
In Kryptonetzwerken führt dies häufig zu zusätzlichen Kosten für Trader. Die neue Funktion von NEAR verhindert dies, indem Transaktionen privat bleiben, bis sie abgeschlossen sind.
Datenschutz – aber mit Regulierung
Die Funktion unterscheidet sich von Privacy-Coins wie Monero (XMR), bei denen alle Transaktionen standardmäßig anonym sind. Bei NEAR entscheiden Nutzer selbst bei jeder einzelnen Transaktion, ob sie diese abschirmen möchten.
Gleichzeitig können Strafverfolgungsbehörden Transaktionen bei Bedarf weiterhin überprüfen. Damit will die Plattform für Organisationen attraktiv bleiben, die strenge Finanzvorschriften einhalten müssen.
Anstieg kommt nicht aus dem Nichts
Der jüngste Kursanstieg kommt nicht überraschend. Der Preis von NEAR befand sich bereits im Aufwärtstrend, unter anderem aufgrund des Wachstums von KI-bezogenen Kryptowährungen nach starken Zahlen des Chip-Herstellers Nvidia.
Anleger scheinen vor allem auf die Zukunft zu setzen. Der Kurs reagiert weniger auf die derzeit noch moderaten Einnahmen der Plattform, sondern vielmehr auf die Erwartung, dass die neue Datenschutzfunktion Kapital großer, professioneller Investoren anziehen wird.
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