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Die US-amerikanische Bank Morgan Stanley wird in diesem Jahr Handelsmöglichkeiten für tokenisierte Aktien anbieten.
Die jüngsten Schritte der Bank, Krypto in ihre Dienstleistungen zu integrieren, sind laut Morgan Stanley keine „schnelle Reaktion“ auf einen aktuellen Hype, sondern das Ergebnis jahrelanger Vorbereitung. Solche Entwicklungen benötigen Zeit, so die Bank.
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Kurz zusammengefasst:
- Eine Führungskraft von Morgan Stanley betont, dass die Krypto-Strategie der Bank seit Jahren in Entwicklung ist.
- Morgan Stanley plant, in der zweiten Hälfte von 2026 Handelsmöglichkeiten für „tokenisierte Aktien“ über die Plattform E*Trade anzubieten.
- Die Einführung ist Teil eines größeren Plans zur Modernisierung der veralteten Finanzsysteme der Bank.
Kein schneller Hype, sondern ein Mehrjahresplan
Die Annahme, dass große Banken nun plötzlich überstürzt in Krypto einsteigen, ist nicht korrekt. Das erklärte Amy Oldenburg, Leiterin der Strategie für digitale Assets bei Morgan Stanley, auf einer Konferenz für digitale Vermögenswerte in New York.
Laut Oldenburg arbeitet Morgan Stanley bereits seit Jahren an einer umfassenden Transformation:
„Wir arbeiten seit Jahren daran, die gesamte Finanzinfrastruktur zu modernisieren.“
Die Strategie der Bank basiert dabei auf drei Säulen: Handelsmöglichkeiten, Vermögensverwaltung und Infrastruktur.
Tokenisierte Aktien ab 2026
Am konkretesten ist der Plan, Handelsmöglichkeiten für „tokenisierte Aktien“ anzubieten. Dabei handelt es sich um Aktien, deren Eigentumsnachweis in Form eines Tokens auf einem Krypto-Netzwerk gespeichert ist.
Laut Oldenburg plant Morgan Stanley, solche tokenisierten Aktien ab der zweiten Hälfte des Jahres 2026 in das Angebot von E*Trade zu integrieren – einer digitalen Handelsplattform einer Tochtergesellschaft der Bank.
Derzeit bietet diese Plattform nur begrenzten Zugang zum Kryptomarkt über Bitcoin (BTC)– und Krypto-ETFs. Bereits im vergangenen Jahr erklärte Morgan Stanley, dass auch der direkte Kryptohandel in Zukunft hinzugefügt werden könnte.
Modernisierung der Infrastruktur braucht Zeit
Für eine große Bank wie Morgan Stanley ist der Umstieg auf neue Technologien eine erhebliche Herausforderung, erklärt Oldenburg. Banken müssten zunächst ihre bestehenden Systeme analysieren und vollständig verstehen:
„Wir müssen neu lernen, wie unsere alte Infrastruktur und die Verbindungen genau funktionieren.“
Zudem kann eine Bank wie Morgan Stanley diesen Wandel nicht allein bewältigen, sondern ist auf die Zusammenarbeit mit anderen Finanzdienstleistern angewiesen. „Wir können nicht allein modernisieren“, sagt sie, „es handelt sich um ein äußerst komplexes und global vernetztes System.“
Die Integration von Krypto an der Wall Street wird daher Zeit benötigen, so Oldenburg. Trotz schwankender Kurse schreitet die Entwicklung ihrer Ansicht nach stetig voran:
„Wir stehen wirklich erst am Anfang.“
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