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Monero schießt auf neuen Rekordkurs: Privacy-Coin steigt weiter

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Foto: leksiv/Shutterstock

Monero steigt unaufhaltsam weiter. Die Privacy-Coin schoss heute erneut nach oben und erreichte ein neues Hoch von 800 Dollar. Innerhalb von nur einer Woche steht die Kryptowährung sogar 80 Prozent höher.

Während immer mehr Anleger Privatsphäre wichtiger finden, wächst die Nachfrage nach anonymen Kryptowährungen unglaublich schnell. Was steckt hinter diesem explosiven Anstieg?

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Anonyme Kryptowährungen sind beliebt

Anonyme Kryptowährungen, auch Privacy-Coins genannt, sind derzeit sehr beliebt. Das sind Kryptowährungen, mit denen du anonyme Transaktionen durchführen kannst und bei denen der Inhalt von Krypto-Wallets nicht einsehbar ist. Das ist anders als bei anderen digitalen Währungen, bei denen alle Transaktionen und Wallets vollständig öffentlich und einsehbar sind.

Anonyme Kryptowährungen standen jahrelang am Rand, wegen Bedenken bezüglich der Aufsichtsbehörden. Die Situation hat sich geändert und nun stehen diese Token im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Laut Analysten gibt es heutzutage ein wachsendes Bedürfnis nach finanzieller Privatsphäre aufgrund immer strengerer Regulierung und besserer Blockchain-Analyse. Infolgedessen ist ein Run auf anonyme Kryptowährungen entstanden, mit teilweise großen Kurssteigerungen als Folge.

Neuer Kursrekord für Monero

Die größte anonyme Kryptowährung ist Monero, mit einer Marktkapitalisierung von derzeit etwa 13 Milliarden Dollar. Monero profitierte stark von der erneuten Aufmerksamkeit.

In der vergangenen Woche stieg der Kurs um etwa 80 Prozent, von ungefähr 437 Dollar auf ein neues Hoch am Mittwoch von 800 Dollar. Seit dem Höchststand ist der Kurs etwas auf das aktuelle Niveau von etwa 700 Dollar zurückgefallen. Das ist immer noch 60 Prozent höher als vor einer Woche.

Oben: Kursgrafik von Monero (XMR), Quelle: Coingecko
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Spannungsfeld mit Aufsichtsbehörden

Auffällig ist, dass anonyme Kryptowährungen wie Monero nur auf einer Handvoll Kryptobörsen handelbar sind. Viele große und beliebte Anbieter haben Monero und andere anonyme Kryptowährungen in den vergangenen Jahren aus ihrem Angebot entfernt, wegen Regulierung oder aus Vorsicht darüber.

Nicht ohne Grund, denn immer mehr Regierungen arbeiten an einem Verbot. So will die EU anonyme Kryptowährungen ab 2027 verbieten und in Dubai wurde erst diese Woche ein Verbot des Handels mit anonymen Kryptowährungen erlassen. In den Vereinigten Staaten wird an neuer und günstiger Kryptogesetzgebung gearbeitet, aber mit mehr finanzieller Überwachung

Anonyme Kryptowährungen gewinnen an Beliebtheit

Die Beliebtheit anonymer Kryptowährungen scheint durch die Entwicklungen nicht weniger, sondern größer zu werden. Kryptohändler bereiten sich möglicherweise auf weitere Einschränkungen vor und decken sich schon mal ein, bevor das Angebot noch begrenzter wird.

Monero profitierte zusätzlich von Problemen beim größten Konkurrenten Zcash. Bei dieser anonymen Kryptowährung entstand Uneinigkeit zwischen den Entwicklern und der dahinterstehenden Organisation, woraufhin das komplette Team zurückgetreten ist. Viele Anleger in Zcash sind danach vermutlich ausgestiegen und zu Monero gewechselt.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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