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Die datenschutzorientierte Kryptowährung Monero steht schwer unter Beschuss.
Ein großer Miningpool, Qubic, behauptet, mehr als die Hälfte der gesamten Rechenleistung zu kontrollieren. Das bedeutet, dass möglicherweise ein 51-Prozent-Angriff durchgeführt wurde – eine Situation, in der eine einzelne Partei das gesamte Netzwerk übernehmen kann.
Die Nachricht führte sofort zu Unruhe und einem starken Kursrückgang. Monero verlor gestern über 8 Prozent seines Wertes und steht nun bei rund 246 US-Dollar. Doch wie ernst ist das, und was bedeutet es für die Zukunft von Monero?
Monero Ziel eines 51 %-Angriffs – was bedeutet das?
Bei einem 51-Prozent-Angriff kontrolliert eine einzelne Partei die Mehrheit der Rechenleistung eines Blockchain-Netzwerks. Dadurch kann sie Transaktionen umschreiben, Zahlungen rückgängig machen und sogar neue Transaktionen blockieren.
Monero verwendet den sogenannten RandomX-Algorithmus, der darauf ausgelegt ist, CPU-Miner – also gewöhnliche Computerprozessoren – zu bevorzugen.
Qubic nutzt ein „useful proof-of-work“-Modell, bei dem die geschürften Kryptowährungen sofort gegen Stablecoins (wie USDT) verkauft werden. Mit den Erlösen werden Qubic-Token zurückgekauft und anschließend vernichtet.
Dies schafft Knappheit bei ihrer eigenen Münze, setzt jedoch gleichzeitig das Monero-Netzwerk unter Druck. Sollte ein solcher Angriff länger andauern, könnte das erhebliche Folgen für Monero haben. Das Vertrauen in die Währung könnte sinken, Transaktionen könnten langsamer oder unzuverlässiger werden, und einige Börsen könnten vorübergehend Monero-Einzahlungen blockieren, um Risiken zu vermeiden.
Krypto-Community gespalten – handelt es sich um einen Test?
In den sozialen Medien gab es heftige Reaktionen. Ledger-CTO Charles Guillemet sprach von einem „erfolgreichen 51-Prozent-Angriff“ und verwies auf eine sechs Blöcke tiefe Kettenreorganisation.
Laut dem Sicherheitsunternehmen SlowMist findet tatsächlich etwas statt, es könnte sich jedoch auch um einen vorübergehend koordinierten Angriff handeln, ohne dass ein Pool dauerhaft über 50 Prozent kommt.
Es gibt jedoch auch Gegenstimmen. Nutzer tuxpizza erklärte, dass Qubic nie wirklich die 51 Prozent erreicht habe, aber dennoch genug Macht besitze, um strategische Mehrblock-Reorganisationen durchzuführen.
Der Nutzer mantaxray_ bezeichnete die Aktion hingegen als einen „offenen Stresstest“, um die Schwachstellen von Monero offenzulegen – etwas, das das Netzwerk seiner Meinung nach langfristig stärken könnte.
Ob es sich nun um einen Angriff oder ein Experiment handelt, die Auswirkungen für Monero sind klar: Solange die Unsicherheit anhält, könnte der Preis weiter unter Druck stehen und die Nutzer werden bei Transaktionen besonders vorsichtig sein müssen.
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