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Kryptowährungen ’sterben‘ in Rekordtempo: 25 Prozent scheitern im ersten Quartal 2025

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Foto: Summit Art Creations/Shutterstock

Die Anzahl der Krypto-Tokens, die untergehen, steigt unglaublich schnell. Allein im ersten Quartal 2025 hat 1 von 4 Tokens es nicht geschafft. Es handelt sich um Tokens, die seit 2021 oder später eingeführt wurden, laut Daten von Coingecko. Aber wie kommt es, dass so viele Kryptowährungen nicht überleben?

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Mehr als die Hälfte der Kryptowährungen ‚tot‘

Allein im ersten Quartal 2025 sind 25 Prozent der Tokens gescheitert. Seit 2021 wurden auf dem Token-Tracking-Tool GeckoTerminal von Coingecko fast 7 Millionen Kryptowährungen gelistet.

Wenn wir die Daten genauer betrachten, wurde mehr als die Hälfte der Tokens seitdem nicht mehr gehandelt und werden als gescheitert betrachtet, sagt Forschungsanalyst Shaun Paul Lee von Coingecko in einem Bericht vom 30. April. Es soll sich um etwa 3,7 Millionen Krypto-Tokens handeln, 52,7 Prozent der Gesamtzahl.

„Es ist alarmierend, dass allein im ersten Quartal 2025 1,8 Millionen Krypto-Tokens zusammengebrochen sind. Die höchste Anzahl gescheiterter Krypto-Projekte, die in einem Jahr registriert wurde.“

Im Bericht ist weiter zu lesen, dass Coingecko nur Tokens gezählt hat, die mindestens einmal gehandelt wurden, bevor sie aufhörten. Außerdem haben sie auch nur Pump.fun-Tokens berücksichtigt, die ihren Startprozess ‚abgeschlossen‘ hatten. Pump.fun ist eine bekannte Plattform, auf der du innerhalb weniger Minuten deine eigene Kryptowährung starten kannst.

Warum scheitern so viele Krypto-Tokens?

Analyst Lee gibt an, dass viele Tokens aufgrund der Unruhe am Markt aufgehört haben. Besonders nach der Amtseinführung von Trump sank der gesamte Kryptomarkt stark. Im Vergleich zum Vorjahr lag die Anzahl der gescheiterten Tokens bei etwa 1,3 Millionen, aber die Ausfallrate war viel niedriger.

Lee gibt an, dass einer der Hauptgründe für so viele ‚tote‘ Krypto-Tokens die große Anzahl gescheiterter Tokens durch Pump.fun war. Dadurch entstand ein Sturm an Memecoins und nicht-fundamentalen Projekten.

Dabei wurden seit Januar 2024, als Pump.fun online ging, mehr als 3 Millionen neue Krypto-Tokens erstellt. Im Jahr 2023 lag diese Zahl deutlich niedriger und belief sich auf ’nur‘ 835.000. Zudem scheiterten vor 2024 auch viel weniger Projekte, und zwischen 2021 und 2023 waren es nur 12,6 Prozent aller gescheiterten Tokens der letzten fünf Jahre.

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Bizarrer Prozentsatz gescheiterter Tokens auf Pump.fun

Pump.fun erlebte im November 2024 seine beste Woche. Damals gingen 1,67 Prozent der Memecoins an den offenen Markt. Das ist immer noch erschreckend wenig, aber das liegt daran, dass die Erfolgsquote von Pump.fun nie hoch war. Das ist natürlich logisch erklärbar durch die Tatsache, dass jeder seine eigene Münze in extrem kurzer Zeit erstellen kann.

So verschwinden oder scheitern etwa 98 Prozent der Tokens. Obwohl Pump.fun während der Einführung von Trumps Memecoin noch einen Anstieg im wöchentlichen Handelsvolumen verzeichnete, scheint das Interesse der Anleger an Memecoins weit entfernt zu sein.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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