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Krypto-Händler verliert 25 Mio. € durch Tippfehler

2,5 Mio. $ Belohnung für Rückgabe verlorener Krypto

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Foto: Atichat Wattanasin Stone/Shutterstock

Im Juni dieses Jahres verlor ein Krypto-Händler aufgrund eines kleinen Fehlers eine enorme Menge Kapital. Fast fünf Monate später ist es ihm immer noch nicht gelungen, seine Krypto-Assets zurückzuerlangen. Jetzt bittet er erneut um Hilfe und bietet eine Belohnung von beeindruckenden 2,5 Millionen US-Dollar an.

Was von Krypto bleibt
Was von Krypto bleibt

Ein kleiner Fehler mit großen Folgen

Der Händler mit dem Nutzernamen „qklpjeth“ auf der Plattform X teilte kürzlich mit, dass er Krypto im Wert von 26,4 Millionen US-Dollar verloren habe. Konkret handelt es sich um 7.912 Renzo staked ETH (ezETH), die er am 19. Juni an eine sogenannte „Safe Contract“-Adresse senden wollte.

Aufgrund eines Flüchtigkeitsfehlers kopierte er jedoch die falsche Adresse, wodurch die Tokens in ein „Safe Module“ transferiert wurden. Dort sind sie nun gesperrt und können nicht mehr abgerufen werden.

Renzo-Protokoll bietet keine Lösung

Der Händler unternahm zahlreiche Versuche, seine Tokens zurückzuerlangen, allerdings ohne Erfolg. Nach fünf Monaten wandte er sich am 10. November in einem Beitrag auf X an die Krypto-Community. Er bat erfahrene Hacker um Unterstützung. Derjenige, der die Tokens zurückholt, erhält 10 % der Summe – etwa 2,5 Millionen US-Dollar.

Die Community reagierte schnell und hilfsbereit. Der Entwickler von DefiLlama, „0xngmi“, schlug vor, das Renzo-Protokoll direkt zu kontaktieren, um das Token-Vertragssystem anzupassen und die Gelder zurückzuholen.

Leider war dieser gut gemeinte Rat laut dem Händler nicht umsetzbar. Renzo konnte aufgrund regulatorischer Einschränkungen nicht eingreifen, obwohl der Händler es bereits versucht hatte. Es bleibt unklar, ob der Händler jemals sein Kapital zurückerhält.

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Krypto und Blockchain müssen nutzerfreundlicher werden

Solche Vorfälle treten nach wie vor regelmäßig auf. Mehr als ein Jahrzehnt nach der Einführung von Bitcoin (BTC) bleibt das Krypto-Ökosystem in vielerlei Hinsicht benutzerunfreundlich, was solche Probleme begünstigt.

Für eine breitere Akzeptanz von Blockchain und Kryptowährungen ist es essenziell, die Benutzerfreundlichkeit deutlich zu verbessern. Andernfalls könnten viele Menschen weiterhin davor zurückschrecken, größere Kapitalbeträge in Krypto zu investieren, da selbst ein kleiner Fehler verheerende Konsequenzen haben kann.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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