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Der Kryptomarkt zeigt in den letzten Wochen überwiegend rote Zahlen. Laut Analyst Jordi Visser gibt es Parallelen zur Zeit nach dem Platzen der Dotcom-Blase im Jahr 2000.
Während manche Anleger angesichts jüngster Kursanstiege optimistisch bleiben, warnt Visser, dass die anhaltende Verkaufswelle darauf hindeutet, dass große Investoren weiterhin aussteigen.
Visser vergleicht das aktuelle Verhalten von langfristigen und institutionellen Anlegern mit dem von Investoren während der Dotcom-Ära.
Damals brachen viele Tech-Aktien vollständig ein – und es dauerte 16 Jahre, bis sich die Märkte vollständig erholten.
Verkaufsdruck verhindert nachhaltige Erholung
In einem YouTube-Video erklärt Visser, dass viele Risikokapitalgeber und frühe Insider, die früh in Kryptoprojekte investiert haben, nun endlich ihre Coins verkaufen.
Anfang der 2000er geschah Ähnliches: Investoren, deren Aktien an Sperrfristen („Lock-ups“) gebunden waren, stießen diese sofort ab, sobald es möglich war.
„Viele Coins – darunter Solana(SOL), Ethereum(ETH) und sogar Bitcoin(BTC) – werden verkauft, weil Investoren schlicht Liquidität brauchen“, sagt Visser.
Dieser Verkaufsdruck erschwert einen nachhaltigen Kursanstieg und hält die Erholung der Märkte zurück.
Ein Jahr Konsolidierung, dann Wachstum?
Trotz seiner Warnung glaubt Visser nicht, dass es diesmal wieder 16 Jahre bis zur vollständigen Erholung dauern wird.
Seiner Einschätzung nach befindet sich der Markt in der letzten Phase einer langen Konsolidierung – die sich noch etwa ein Jahr hinziehen könnte. Danach sei Platz für einen neuen Wachstumszyklus.
Seine Analyse erscheint zu einem Zeitpunkt, an dem sich viele Anleger fragen, ob wir uns in einem anhaltenden Bärenmarkt befinden – insbesondere seit den Kursrückgängen im Oktober.
Politischer Durchbruch treibt Bitcoin-Kurs
Doch aktuell zeigt sich der Markt bereits wieder optimistisch. Bitcoin erlebte eine starke Erholung – der Kurs stieg von 99.000 auf über 106.000 US-Dollar.
Auch Altcoins zogen mit: Ethereum legte um fast 6 % zu, Solana um über 6,6 %, und XRP verzeichnete heute sogar ein Plus von 12 %.
Auslöser war die Nachricht, dass der US-Senat dem längsten Government Shutdown der Geschichte ein Ende setzt – was die Märkte über Nacht deutlich beflügelte.
Zusätzlich kündigte Präsident Trump eine Sonderzahlung von 2.000 $ für US-Bürger an, finanziert durch neue Handelszölle.
Dieses politische Signal verstärkte die Kauflaune und brachte neuen Schwung in den Kryptomarkt. Viele hoffen, dass die Bonuszahlungen in Kryptowährungen investiert werden – was die Nachfrage weiter antreiben würde.
Zwischen Warnung und Hoffnung
Die aktuelle Marktentwicklung ist geprägt von einem Spannungsfeld zwischen wirtschaftlicher Realität und Marktpsychologie.
Während Visser vor Ähnlichkeiten zur Dotcom-Blase warnt, zeigen die jüngsten Kursanstiege, dass viele Investoren noch nicht bereit sind, aufzugeben.
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