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Krypto-Nutzer und Plattformen sind in 2025 hart von Scams und Hacks getroffen worden. Laut einem neuen Bericht des Blockchain-Sicherheitsunternehmens PeckShield wurden im vergangenen Jahr mehr als vier Milliarden Dollar erbeutet. Auffällig ist, dass Kriminelle ihre Vorgehensweise deutlich angepasst haben, mit weniger Schwerpunkt auf technischen Exploits und stattdessen mehr Fokus auf gezielte Phishing-Angriffe und Attacken auf zentralisierte Parteien.
Gezielte Krypto-Scams nehmen stark zu
Aus den Zahlen von PeckShield geht hervor, dass der Gesamtschaden in 2025 etwa 34 Prozent höher lag als ein Jahr zuvor. Insgesamt ging es um 2,67 Milliarden Dollar an Hacks und 1,37 Milliarden Dollar an Scams. Besonders Letzteres sticht heraus. Scam-Verluste stiegen um etwa 64 Prozent im Jahresvergleich und wuchsen damit viel schneller als klassische Hacks.
Laut PeckShield liegt dieses Wachstum nicht so sehr in der Anzahl der Vorfälle, sondern im Umfang pro Fall. Kriminelle richten sich zunehmend auf vermögende Einzelpersonen über maßgeschneiderte Phishing-Mails und Impersonation. Anstatt wahllos Opfer zu suchen, werden Ziele sorgfältig ausgewählt, was zu viel höheren Schäden pro Angriff führt.
Darüber hinaus änderte sich auch die Art des Ziels. Während Angreifer früher vor allem innerhalb von Dezentralisierten Finanzen (DeFi) aktiv waren, verschob sich der Fokus in 2025 auf zentralisierte Börsen und große Organisationen. Diese Parteien waren zusammen für 75 Prozent des gestohlenen Betrags verantwortlich, gegenüber 46 Prozent in 2024. Damit wird deutlich, dass zentrale Infrastruktur ein zunehmend attraktiveres Ziel geworden ist.
Große Hacks dominieren Schadensumme
Obwohl Scams stark zunahmen, blieb die Anzahl der Hacks beträchtlich. PeckShield registrierte mehr als 200 Hack-Vorfälle in 2025, exklusive Scams. Der größte Schlag fiel im Februar, als die Börse Coinbase von einem Angriff getroffen wurde, bei dem 1,51 Milliarden Dollar gestolen wurden. Damit ist es der größte Krypto-Hack aller Zeiten.
BNB die meisten Hacks
Auf Netzwerkebene fiel auf, dass BNB Chain die höchste Anzahl an Vorfällen verzeichnete, während Ethereum für den größten Verlust im absoluten Wert verantwortlich war. Das liegt vor allem daran, dass Angriffe sich auf größere Ziele mit hoher Liquidität richteten. Bitcoin (BTC) blieb in dieser Übersicht vor allem indirekt beteiligt, beispielsweise über verschobene oder gewaschene Gelder.
Nicht alle gestohlenen Krypto blieben endgültig verschwunden. In 2025 wurden etwa 334,9 Millionen Dollar von Ermittlungsbehörden und Sicherheitsunternehmen wiedergefunden oder eingefroren. Das ist erheblich weniger als die 488,5 Millionen Dollar, die in 2024 wiedergefunden wurden. Laut PeckShield deutet dies darauf hin, dass Angriffe komplexer werden und schneller stattfinden, als Verteidigungsmaßnahmen mithalten können.
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