Foto: Arsenii Palivoda / Shutterstock
Die Kryptowährung Hyperliquid ist in zwei Wochen um mehr als 40 Prozent im Wert gestiegen. Dieser Anstieg hat zwei klare Ursachen: eine neue Zusammenarbeit mit dem Technologieunternehmen Ripple und eine deutliche Reduzierung der Anzahl neuer Coins, die auf den Markt kommen.
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Kurz zusammengefasst
- Ripple fügt die Handelsplattform Hyperliquid zu seinem Dienst für große, professionelle Anleger hinzu.
- Hyperliquid bringt monatlich 88 Prozent weniger neue Token auf den Markt.
- Hyperliquid steigt stark, während der Rest des Kryptomarktes im Wert fällt.
Zusammenarbeit mit großem Namen
Ein wichtiger Motor hinter dem Anstieg ist die neue Zusammenarbeit mit Ripple. Das Unternehmen hat Hyperliquid zu seiner Ripple Prime-Plattform hinzugefügt. Diese Plattform ist speziell für große, professionelle Anleger in den Vereinigten Staaten, wie Vermögensverwalter.
Hyperliquid, meet Ripple Prime: https://t.co/RZWdbRfHoe
We’re now enabling institutions to access onchain derivatives liquidity through @HyperliquidX in a streamlined and secure way. Customers can also efficiently cross-margin crypto with all asset classes supported by our prime…
— Ripple (@Ripple) February 4, 2026
Es ist das erste Mal, dass Ripple eine sogenannte dezentrale Börse (DEX) direkt auf seiner Plattform anbietet. Diese Integration gibt professionellen Parteien über einen vertrauenswürdigen Namen einfachen Zugang zu den Diensten von Hyperliquid.
Weniger neue Token auf dem Markt
Neben dem Deal mit Ripple hat Hyperliquid selbst auch einen wichtigen Schritt gemacht. Das Team hat die Anzahl neuer Token, die monatlich freigegeben werden, drastisch gesenkt. Dieser Prozess, auch Token Unlock genannt, vergrößert normalerweise das Gesamtangebot.
Im Januar kamen beispielsweise noch 1,2 Millionen neue Token hinzu. Im Februar sind es nur noch 140.000, ein Rückgang von 88 Prozent, wie aus Daten der Analyseplattform Tokenomist hervorgeht. Ein kleineres Angebot neuer Coins kann den Preis nach oben treiben, weil es weniger Angebot zum Verkaufen gibt.
Kurs bewegt sich gegen den Trend
Der Effekt war direkt sichtbar: Der Wert von Hyperliquid stieg in zwei Wochen um 41,5 Prozent. Die Coin erreichte am Montag einen Höchststand und handelt jetzt, nach einem leichten Rückgang, bei rund 31,53 Dollar.
Dieser Anstieg ist bemerkenswert, weil der Rest des Kryptomarktes es gerade schwer hat. Laut Analysten kommt der Kursgewinn daher nicht durch einen allgemeinen Hype, sondern durch die Kombination aus dem Deal mit Ripple und dem begrenzten Angebot neuer Coins.
Die Zusammenarbeit mit Ripple wurde letzte Woche Mittwoch angekündigt. Die Pläne zur Reduzierung des Angebots machte das Team bereits am 29. Januar bekannt.
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