Gino Presti Gino Presti
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Experten warnen: DeepSeek Krypto-Tokens sind nicht echt

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Krypto-Betrug: Frau verliert 70.000 Euro durch Fake-Broker

Foto: Tony Stock/Shutterstock

Nicht Trump oder Musk, sondern DeepSeek dominiert derzeit die Nachrichten. Diese chinesische App wurde seit ihrer Einführung am 20. Januar bereits Millionen Male heruntergeladen. Der Hype um das KI-Modell zieht auch Betrüger an. Experten warnen Krypto-Investoren vor gefälschten DeepSeek KI-Kryptowährungen und einer dApp, die der Website des Unternehmens zum Verwechseln ähnlich sieht.

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DeepSeek-Tokens stellen sich als Fälschungen heraus

DeepSeek positioniert sich als Konkurrent zum amerikanischen ChatGPT und steht derzeit an der Spitze des Apple App Stores. Dies, obwohl die Entwicklung des KI-Modells laut den chinesischen Entwicklern nur 6 Millionen Dollar gekostet hat. Der Hype hat auch eine weniger positive Seite. Die Anzahl der Krypto-Betrügereien rund um die App nimmt explosionsartig zu. So fand am 4. Januar die Einführung eines Solana-Tokens namens DeepSeek statt. Die Marktkapitalisierung erreichte am 27. Januar einen Höchststand von 48 Millionen Dollar. Auch das Handelsvolumen schoss mit 150 Millionen Dollar durch die Decke.

Die Begeisterung für die neue Kryptowährung war jedoch von kurzer Dauer. Das Unternehmen DeepSeek gab auf X bekannt, dass es nie eine Kryptowährung eingeführt hatte:

„DeepSeek hat keine Kryptowährung herausgegeben. Zurzeit gibt es nur ein offizielles Konto auf der Twitter-Plattform. Wir werden niemanden über andere Konten kontaktieren. Bleiben Sie wachsam und seien Sie auf möglichen Betrug aufmerksam.“

Die Nachricht von DeepSeek schlug ein wie eine Bombe und die Marktkapitalisierung sank auf 30 Millionen Dollar. Dennoch wagten Betrüger einen neuen Versuch. Ein zweiter gefälschter Token sorgte kurzzeitig für große Begeisterung unter Investoren. Das Handelsvolumen betrug zeitweise 28,5 Millionen Dollar, mit einer Marktkapitalisierung von 13 Millionen Dollar. Inzwischen ist das Handelsvolumen auf 8,6 Millionen Dollar gesunken.

Krypto-Betrüger auch auf andere Weise aktiv

Investigativjournalist Oz Tamir arbeitet für die On-Chain-Sicherheitsplattform Blokchaid. Er warnt Investoren vor Betrugspraktiken rund um die neue KI-App. Cyberkriminelle bauen auf raffinierte Weise die Website von DeepSeek nach. Sie tun dies, indem sie eine dApp mit einem „Connect Wallet“-Button erstellen. Wenn ein Benutzer darauf klickt, plündern Betrüger die Krypto-Wallet aus.

Krypto-Investoren müssen nicht nur vor DeepSeek-Imitatoren auf der Hut sein. So folgte nach der Einführung der offiziellen Memecoin von Donald Trump (TRUMP) und seiner Frau Melania (MELANIA) eine Welle von gefälschten Tokens. Am Tag, an dem der amerikanische Präsident seine Kryptowährung einführte, stieg die Anzahl der betrügerischen TRUMP-Tokens von 3300 auf 6800. Am 20. Januar, dem Tag der Amtseinführung, erwiesen sich 61 Kryptowährungen als „Fake News“. Aus 12.641 Wallets wurde ein Gesamtbetrag von 4,8 Millionen Dollar abgehoben.

Immer mehr Krypto-Betrüger finden ihren Weg zu Telegram und X. Eine erschreckende Entwicklung, findet Kryptodetektiv ZachXBT. Er beobachtet, dass immer mehr X-Konten gehackt werden, um gefälschte Tokens zu bewerben. Zudem handelt es sich häufiger um Profile von Prominenten als um politische Konten. „Verschiedene große Konten auf X sind derzeit gehackt und verbreiten einen Memecoin-Betrug“, so der Online-Detektiv auf seinem X-Konto.

Die Einführung von DeepSeek sorgte für eine Schockwelle am Kryptomarkt, aber nach einem deutlichen Kursrückgang erholt sich Bitcoin wieder.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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