Foto:Dmytro Zinkevych/Shutterstock
Die 15. Week van het Geld (Woche des Geldes) startete am Montag mit einer klaren Botschaft: Junge Menschen sind anfällig für finanzielle Verlockungen im Internet. Das zeigt auch eine neue Studie. Ganze 22 Prozent der Jugendlichen zwischen 16 und 19 Jahren wollen in Krypto einsteigen. Oft nicht auf Basis einer durchdachten Strategie, sondern getrieben von glänzenden Erfolgsgeschichten in sozialen Medien.
Crypto Insiders befragte verschiedene Finfluencer zum Einfluss solcher Inhalte auf junge Menschen. Aus den Antworten ergeben sich klare Tipps: Verstehe, worin du investierst, und lass dich nicht von den auffälligen Bildern der Influencer blenden.
100x Coins: „Das ist meine Chance“
Wer kurz durch TikTok oder Instagram scrollt, begegnet ihnen schnell: selbsternannte Finanzexperten, die neben Sportwagen posieren und aus Luxusvillen erklären, wie sie „den Code von Krypto und Reichtum geknackt haben“.
Sie machen oft gewagt-kontroverse Aussagen, die junge Menschen dazu verleiten, schnell in einen Krypto-Coin mit einem merkwürdigen Namen einzusteigen – vor dem nächsten großen Kursanstieg.
Didi Taihuttu, bekannt als die „Bitcoin Family“, erkennt das Muster sofort. „Junge Menschen steigen in Krypto ein, als wäre es ein Schnell-reich-werden-Spiel. Sie sehen TikToks, Reels, ‚100x Coins‘, und denken: Das ist meine Chance.“
Was junge Menschen dabei übersehen, so Taihuttu, ist das verzerrte Bild, das soziale Medien zeichnen: „Der eine Gewinn wird gepostet, aber die zehn Verluste nicht.“
Madelon Vos: „Krypto-Einsteiger kaufen oft, ohne zu verstehen, was sie kaufen“
Das Problem liegt oft tiefer als die bloße Konfrontation mit irreführenden Inhalten. Junge Menschen verstehen in vielen Fällen nicht, was sie genau kaufen, so Analystin Madelon Vos.
„Was ich bei jungen Menschen, die mit Krypto beginnen, häufig falsch laufen sehe, ist, dass sie Krypto vor allem als schnellen Weg zu Rendite betrachten. Sie steigen ein, weil ein Freund, ein Onkel oder jemand im Internet etwas gesagt hat – ohne wirklich zu verstehen, was sie kaufen.“ – Madelon Vos.
In einem steigenden Markt scheint das zunächst gut zu funktionieren. Laut Vos ist genau das die Tücke: „Glück wird mit Einsicht verwechselt.“ Deshalb warnt Vos: „Stelle zuerst sicher, dass du verstehst, worin du investierst.“
„Influencer verkaufen keinen Plan, sondern einen Traum“
Krypto-Analyst Crypto.dries verweist auf den Inhalt der Botschaft selbst. Auffällige Influencer verkaufen kein Wissen und keine Strategie, sondern einen Lebensstil.
Teure Autos, Privatjets und Urlaubsvillen – für Dries ist das „fast immer ein deutliches Warnsignal“.
„Sie verkaufen ein Gefühl. Einen Traum. Und junge Menschen kaufen diesen Traum, ohne zu verstehen, was wirklich dahintersteckt.“
Der Rat der Finfluencer selbst ist daher eindeutig: Wer in Krypto investieren möchte, sollte zunächst verstehen, was er kauft. Lege fest, wie viel du verlieren kannst, und lass dich nicht von der Highlight Reel anderer leiten.
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