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Die Kryptowährung Hyperliquid ist im vergangenen Monat um 25 Prozent im Wert gestiegen. Dennoch gibt es technische Signale, die auf Schwäche hindeuten. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Preiskorrektur.
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Starke Performance von Hyperliquid entgegen dem Markttrend
Hyperliquid gehört zu den wenigen Kryptowährungen, die sich derzeit nichts von dem Crash anmerken lassen. Zusätzlich zum Monatsgewinn von 25 Prozent stieg die Münze in der vergangenen Woche um fast zehn Prozent und am letzten Tag um drei Prozent.
Diese Entwicklung ist bemerkenswert, denn die größten Kryptowährungen schnitten schlecht ab. Bitcoin (BTC) fiel im gleichen Zeitraum um fast 28 Prozent und Ethereum (ETH) um rund 40 Prozent. Hyperliquid schaffte es jedoch nicht, den Widerstand bei 36 US‑Dollar zu durchbrechen.
Das weist auf Verkaufsdruck in dieser Preisregion hin – was angesichts der aktuellen Stimmung nicht überraschend ist.

Unterliegende Signale erzählen eine andere Geschichte
Trotz des steigenden Kurses zeigen technische Indikatoren ein anderes Bild. Es liegt eine sogenannte „bearish divergence“ vor: Dieses Muster tritt auf, wenn der Kurs ein neues Hoch erreicht, während ein wichtiger Indikator – wie der Relative Strength Index (RSI) – eine niedrigere Spitze bildet. Das deutet meist auf nachlassende Kaufkraft hin.
Auch das On-Balance Volume (OBV), ein Indikator zur Messung des Handelsvolumens, ist gesunken, während der Preis weiter anstieg. Zusammengenommen zeigen diese Signale, dass der Motor der Rally ins Stottern gerät und das Risiko einer Abwärtsbewegung steigt.
Spekulanten erhöhen das Risiko mit Altcoin-Positionen
Auf dem Derivatemarkt ist das Gleichgewicht verloren. Daten von Bybit zeigen, dass Spekulanten mit 17,1 Millionen US‑Dollar auf steigende Kurse setzen. Nur 10,7 Millionen US‑Dollar sind auf fallende Kurse gesetzt.
Etwa 60 Prozent der Spekulanten erwarten also steigende Preise. Das macht die Münze anfällig: Schon ein kleiner Kursrückgang könnte eine Kettenreaktion an erzwungenen Verkäufen (Liquidationen) auslösen – was den Kurs noch schneller fallen lassen würde.
Wichtige Kursniveaus für die kommende Zeit
Kurzfristig sind einige Preiszonen entscheidend. Die Marke von 28 US‑Dollar ist die wichtigste Unterstützung. Fällt der Hyperliquid-Kurs darunter, schwächt sich der Aufwärtstrend ab, und ein Rückgang bis 21 US‑Dollar wird wahrscheinlicher.

Auf der Oberseite liegt die Zone zwischen 36 und 37 US‑Dollar als erster großer Widerstand. Sollte der Kurs darüber steigen, wäre 42 US‑Dollar das nächste Ziel. Ein Ausbruch über dieses Niveau könnte den Weg für einen weiteren Anstieg in den Bereich von 60 bis 64 US‑Dollar freimachen.
In den kommenden Tagen wird sich zeigen, ob der Anstieg weitergeht – oder ob die Warnsignale die Oberhand gewinnen.
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