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Gratis Token verteilen klingt nach dem ultimativen Marketingtrick, aber neue Zahlen zeigen, dass die meisten Airdrops ihr Versprechen nicht einhalten. Seit 2017 wurden laut DappRadar Token im Wert von über 17 Milliarden Euro verschenkt, aber satte 88 Prozent davon verloren innerhalb von drei Monaten ihren Wert. Gibt es einen besseren Weg, damit Airdrops ihren Wert behalten, oder ist der Trick am Ende?
Warum so viele Krypto-Airdrops scheitern
Ein Airdrop ist eine kostenlose Verteilung einer Kryptowährung. Meist handelt es sich um neue Coins, die verteilt werden, um Bekanntheit zu erlangen, bevor die Coin gelauncht wird. Damit ist es also ein Marketingtrick.
Außerdem kann es auch genutzt werden, um eine Community aufzubauen. Gerade Letzteres stellt sich in der Praxis überhaupt nicht so dar. Airdrops enden meist mit schnellen Verkäufen, sobald die Token auf den Markt kommen.
Laut Robert Hoogendoorn von DappRadar dreht sich alles darum, wie die Verteilung eingerichtet wird. Erfolgreiche Beispiele, wie die von Optimism, nutzten einen gestaffelten oder gezielten Ansatz, um zu verhindern, dass Menschen ihre Token sofort verkaufen.
Dennoch gibt es kein festes Erfolgsrezept. Ein Airdrop funktioniert nur, wenn das Projekt selbst stark dasteht und der Token eine klare Funktion hat. Viele der gescheiterten Projekte hatten schlichtweg kein lebensfähiges Produkt.
Jackson Denka, CEO der DeFi-Plattform Azura, sagt in einem Interview dazu: „Keine Menge an finanziellen Tricks kann den Mangel an echter Adoption oder Einnahmen kompensieren.„
Hin zu einem neuen Zeitalter für Krypto-Promotionen
Laut Denka ist die Periode, in der Projekte gratis Token verteilen, sowieso am Ende. Er erwartet, dass der Markt immer mehr zu Modellen übergehen wird, die traditionellen Börsengängen ähneln, bei denen Investoren Token kaufen, bevor sie auf den Markt kommen.
„Kein großes Unternehmen der Welt hat jemals gratis Aktien verschenkt. Airdrops werden sich als vorübergehende Phase in der Geschichte von Krypto erweisen, so Denka.“
Dennoch ist das Konzept noch nicht völlig chancenlos. Kanny Lee von SecondSwap sieht eine Zukunft, in der Airdrops mit Belohnungen für langfristige Nutzung oder schrittweise Token-Freischaltung kombiniert werden. Indem nicht die gesamte Liquidität auf einmal freigegeben wird, können Projekte ihre Community engagiert halten und extreme Preisschwankungen vermeiden.
Laut Lee dreht sich letztendlich alles um Nachhaltigkeit: nicht wie viele Wallets Token erhalten, sondern wie lange diese Token aktiv im Ökosystem bleiben. Nur dann kann ein Airdrop wirklich Wert zu einem Projekt hinzufügen.
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