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Die Kryptoplattform KelpDAO hat ihren Wiederherstellungsplan nach dem großen Hack im April abgeschlossen. Bei dem Angriff am 18. April wurden rund 250 Millionen Euro entwendet.
Nach fünf Wochen meldet KelpDAO, dass Auszahlungen, Belohnungen und neue Transaktionen mit rsETH wieder normal funktionieren.
Zusammengefasst
- KelpDAO hat die Wiederherstellung nach einem Hack über rund 250 Millionen Euro abgeschlossen.
- Der Angriff fand am 18. April statt und wurde der Lazarus Group zugeschrieben.
- Auch die Kreditplattform Aave wurde getroffen und blieb auf rund 162 Millionen Euro an Schulden sitzen.
KelpDAO schließt Wiederherstellung ab
KelpDAO teilte am Montag mit, dass der Wiederherstellungsplan abgeschlossen wurde. Der letzte Schritt bestand aus 20.373,7 rsETH-Token, die über LayerZero zurückgeführt wurden.
The final tranche of 20,373.72 rsETH has been sent to the rsETH OFT adapter earlier today. This closes the operational part of the rsETH recovery plan.
— Kelp (@KelpDAO) May 25, 2026
LayerZero ist ein Protokoll, mit dem Kryptowährungen zwischen verschiedenen Blockchains übertragen werden können. Dieses spielte auch beim Hack im April eine Rolle.
Bereits am 13. Mai wurden erste 25.000 rsETH transferiert. Danach konnten Nutzer rsETH wieder zwischen Ethereum und anderen Netzwerken bewegen.
Laut KelpDAO funktionieren Auszahlungen, Belohnungen und neue rsETH-Transaktionen inzwischen wieder ohne Einschränkungen.
Hack verursachte großen Schaden
Der Hack ereignete sich am 18. April. Laut KelpDAO steckte die Lazarus Group hinter dem Angriff, eine berüchtigte Hackergruppe aus Nordkorea.
Bei dem Angriff wurden rund 250 Millionen Euro gestohlen. Der Schaden betraf nicht nur KelpDAO selbst, sondern auch andere Teile des DeFi-Marktes.
DeFi steht für Finanzdienstleistungen auf Blockchain-Basis, etwa das Verleihen und Ausleihen von Kryptowährungen.
Besonders Aave, eine große Kreditplattform für Kryptowährungen, wurde schwer getroffen. Der Angreifer nutzte einen großen Teil der gestohlenen rsETH als Sicherheit, um andere Kryptowährungen zu leihen.
Dadurch blieb Aave auf rund 162 Millionen Euro an Schulden sitzen.
Aave noch nicht vollständig erholt
Laut DefiLlama halbierte sich der Gesamtwert auf Aave nach dem Angriff beinahe.
Die Kapitalabflüsse haben sich inzwischen beruhigt, doch Aave hat sich noch nicht vollständig erholt.
Der Hack zeigt, wie schnell sich Probleme innerhalb des DeFi-Sektors ausbreiten können. Gerät eine Kryptoplattform in Schwierigkeiten, kann das auch andere Plattformen mitreißen.
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