Foto: Brian Jason/Shutterstock
Als jemand, der die Märkte täglich beobachtet, muss ich zugeben: Die jüngsten Ankündigungen von Donald Trump haben selbst mich überrascht.
Seine radikalen wirtschaftspolitischen Maßnahmen senden Schockwellen durch die US-amerikanischen Finanzmärkte – und das spüren wir alle, sei es direkt an der Börse oder indirekt durch geopolitische Spannungen.
Banken unter Druck: Die Zinsdeckelung als Risiko
Besonders betroffen sind aktuell Banken und Kreditkartenanbieter wie Capital One und Visa. Der von Trump angekündigte 10-Prozent-Zinsdeckel bedroht unmittelbar deren Geschäftsmodell. Für Unternehmen, deren Margen stark auf Zinserträgen basieren, ist diese Maßnahme ein direkter Angriff auf die Profitabilität.
Ich rechne mit einer Phase massiver Unsicherheit im Bankensektor, da niemand genau weiß, wie schnell und umfassend diese Regelung umgesetzt wird – oder ob Gerichte noch dazwischenfunken werden.
Handelskrieg reloaded: Strafzölle gegen Iran-Geschäfte
Noch gravierender ist Trumps neuer außenwirtschaftlicher Kurs. Wer künftig mit dem Iran Geschäfte macht, soll mit 25 Prozent Strafzöllen belegt werden. Für international tätige Unternehmen ist das ein enormer Unsicherheitsfaktor.
BREAKING: President Trump imposes a 25% tariff on any country doing business with Iran. pic.twitter.com/d8qU4g1Mee
— The Kobeissi Letter (@KobeissiLetter) January 12, 2026
Es handelt sich nicht nur um eine außenpolitische Eskalation, sondern um ein konkretes wirtschaftliches Risiko. Ich sehe hier Parallelen zu früheren Handelskriegen – und wie damals dürften die Märkte empfindlich reagieren.
Das Supreme Court Urteil als Damoklesschwert
Ein weiterer Unsicherheitsfaktor ist das anstehende Urteil des Supreme Court zur Rechtmäßigkeit der Strafzölle. Sollte das Gericht gegen Trump entscheiden, warnt er bereits vor einem „finanziellen Chaos“. Für Investoren wie mich bedeutet das: Wir stehen vor einer entscheidenden Weggabelung.
Ein Urteil für Trump würde seine wirtschaftspolitische Agenda zementieren – ein Urteil gegen ihn könnte kurzfristig Panik auslösen, aber langfristig vielleicht Stabilität bringen.
Hoffnungsschimmer: Der Taiwan-Deal
Inmitten all dieser Turbulenzen gibt es jedoch auch Lichtblicke. Der sich abzeichnende Deal mit Taiwan könnte mittelfristig positive Effekte haben. Durch geplante Zollsenkungen und den Ausbau von TSMC-Fabriken in den USA könnte die heimische Halbleiterproduktion gestärkt werden.
Gerade in einem Bereich wie der Chipindustrie, die für moderne Technologien essenziell ist, wäre das ein strategischer Vorteil.
Was ich aus all dem mitnehme: Politische Entscheidungen verdrängen derzeit klassische Fundamentaldaten. Der Markt reagiert weniger auf Unternehmenszahlen oder Konjunkturdaten, sondern fast ausschließlich auf politische Ankündigungen.
Diese Entwicklung sorgt für extreme Volatilität – und stellt uns als Investoren vor neue Herausforderungen.
In dieser neuen Realität müssen wir lernen, schneller und flexibler zu reagieren. Denn klar ist: Der wirtschaftspolitische Kurs unter Trump wird nicht nur polarisieren – er wird die Märkte nachhaltig verändern.
Neugierig auf mehr? Schau jetzt auf meinem YouTube-Kanal vorbei – kompakte Analysen zu Märkten, Politik und Finanzen, klar und verständlich erklärt!
Beliebt: Krypto-Bots handeln automatisch für dich
Dein Krypto-Portfolio wachsen lassen, ganz ohne aktives Trading? Immer mehr Nutzer setzen auf automatisierte Krypto-Bots. Mit den kostenlosen Bots von OKX kannst du automatisiert am Kryptomarkt handeln. Einige Strategien erzielten in den letzten Wochen Renditen von über 190 % mit Ethereum oder XRP.
Natürlich garantieren Bots keine Gewinne, sie können aber eine sinnvolle Ergänzung deiner Trading-Strategie sein.
Extra: Melde dich noch heute für ein kostenloses OKX-Konto an und erhalte 20 € gratis Bitcoin.