Stephanie Morgenroth Stephanie Morgenroth
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Nach dem Krypto-Crash: Ruhe, Reife & neue Chancen

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Kolumnen
Die Deutsche Börse setzt mit ihrer Tochtergesellschaft Clearstream einen bedeutenden Schritt in Richtung Digitalisierung der Finanzmärkte. Mit der Einführung der Plattform D7 DLT für tokenisierte Wertpapiere wird die Emission und Verwaltung von Anleihen auf Basis der Distributed-Ledger-Technologie (DLT) erheblich vereinfacht. Diese Innovation ermöglicht Banken und Unternehmen eine flexible und effiziente Handhabung ihrer Wertpapiere – sowohl digital als auch tokenisiert – und entspricht vollständig der Verordnung über Wertpapierzentralverwahrer (CSDR). D7 DLT vereinfacht Tokenisierung von Anleihen D7 DLT ergänzt die bereits bestehende digitale Emissionsplattform D7 von Clearstream und bietet den Nutzern die Freiheit, ihre Digitalisierungsstrategie nach eigenem Tempo und Technologiepräferenz zu gestalten. https://twitter.com/FintechCH/status/1985656289217696072 Zunächst wird die Plattform auf dem internationalen Markt eingeführt und steht Emittenten von Clearstream Banking S.A. zur Verfügung, wodurch das Eurobond-Angebot mit neuen Finanzierungsinstrumenten wie Commercial Papers (CPs) und Medium-Term Notes (MTNs) erweitert wird. Dank der Blockchain-Technologie können die Emissionen jetzt schneller und transparenter abgewickelt werden, was insbesondere bei kurzfristigen Finanzierungen große Vorteile bringt. EZB-Trials zeigen Potenzial von D7 DLT Die Plattform wurde bereits im Rahmen der Tests und Experimente der Europäischen Zentralbank (ECB Trials) im Jahr 2024 erprobt. Dabei konnten verschiedene komplexe Anwendungsfälle erfolgreich umgesetzt werden, darunter Intraday-Repo-Transaktionen und die Verwaltung digitaler Zentralbankwährungen (CBDC). Wenn du mehr über die Zentralbankwährung erfahren möchtest und wissen willst, wie es damit in Europa aussieht, dann schau hier rein. Diese Erfolge sind ein Beleg für die Skalierbarkeit und Innovationskraft von D7 DLT und unterstreichen die Vorreiterrolle von Clearstream im Bereich der digitalen Kapitalmarktinfrastruktur. Besonders hervorzuheben ist die Zusammenarbeit mit Google Cloud, die als strategischer Innovationspartner die sichere Infrastruktur und das technische Know-how zur Verfügung stellt. Dieses Zusammenspiel aus technologischem Fortschritt und regulatorischer Compliance öffnet neue Perspektiven für den europäischen Kapitalmarkt und ebnet den Weg für eine effizientere, sicherere und transparentere Zukunft des Finanzwesens.

Foto: hxdbzxy/Shutterstock

Bitcoin (BTC) steht bei 113.000 Dollar, Ethereum (ETH) bei 4.100 – und das nach einem Wochenende, das wir wohl so schnell nicht vergessen werden.

Trump schwächt den Dollar – gewollter Crash?
Trump schwächt den Dollar – gewollter Crash?

Bitcoin & Märkte: Nach dem Crash folgt die Reflexion

Ich will ganz ehrlich mit euch sein: Die letzten Tage waren brutal. Wir haben den wohl härtesten Leverage-Flush der Kryptogeschichte erlebt – fast 19 Milliarden Dollar an Positionen wurden in kürzester Zeit liquidiert. Das ist neunmal mehr als beim bisherigen Rekord.

Aber genau in solchen Momenten zeigt sich, wer wirklich versteht, was hier passiert. Während Retail-Trader panisch verkauft haben, sind erfahrene Anleger gezielt eingestiegen.

Die On-Chain-Daten von Santiment sprechen eine klare Sprache: Es war eine kollektive Überreaktion. Die Fear-&-Greed-Index ist innerhalb weniger Tage von 64 (Gier) auf 24 (Angst) gefallen – der tiefste Stand seit April.

Doch es gibt Hoffnung. Am Wochenende gab es Entspannungssignale aus der Politik: Trump und China zeigen sich gesprächsbereit, und Finanzministerin Bessent stellte klar, dass neue Zölle nicht zwingend kommen müssen.

Das hat sich direkt an den Märkten gezeigt – Mining-Aktien wie MARA und Cipher legten zweistellig zu, und Bitcoin gewann wieder an Boden. Besonders spannend: Trotz aller Panik wurde im Hintergrund weiter Kapital aufgebaut.

Laut CryptoRank sind allein in der letzten Woche 3,5 Milliarden Dollar an neuem Risikokapital in den Markt geflossen – so viel wie noch nie zuvor. Und die Funding-Rates? Auf Mehrjahrestiefs. Das deutet auf eine überfüllte Short-Seite hin – der perfekte Nährboden für einen Short Squeeze.

Mein Fazit: Der Markt hat sich bereinigt, aber nicht gebrochen. Im Gegenteil – das Fundament war selten stärker.

Adoption & Banken: Sparkassen starten – und Bhutan geht on-chain

Jetzt kommt ein Thema, das mir besonders wichtig ist: die reale Adoption. Die DekaBank, also quasi das Investmenthaus der Sparkassen, öffnet sich endlich für Privatkunden im Kryptobereich.

In Partnerschaft mit der Börse Stuttgart Digital sollen Sparkassenkund*innen künftig direkt Bitcoin und andere digitale Assets handeln können – MiCAR-konform, sicher verwahrt und ganz ohne Beratungspflicht.

Und es sind nicht nur die Sparkassen: Auch Volksbanken und Raiffeisenbanken ziehen nach. Laut Genoverband beschäftigen sich bereits 71 % der Institute mit konkreten Krypto-Angeboten. Selbst BaFin-Chef Mark Branson erkennt den Wandel an – auch wenn er, zu Recht, weiter auf Risiken hinweist.

Noch beeindruckender finde ich aber, was in Bhutan passiert. Das kleine Königreich migriert seine gesamte staatliche ID-Infrastruktur – von Polygon auf Ethereum.

In Zusammenarbeit mit der Ethereum Foundation und unter Beteiligung von Vitalik Buterin selbst erhalten rund 800.000 Menschen Zugang zu einer Blockchain-basierten Identität.

Bhutan zeigt eindrucksvoll: Krypto ist mehr als Spekulation – es ist Infrastruktur. Und mit über 11.000 BTC in Staatsbesitz ist Bhutan ohnehin schon ganz vorn mit dabei.

Mein Fazit zum heutigen Tag: Nach dem größten Shake-out seit FTX kehrt langsam wieder Ruhe ein. Wir sehen weniger Hebel, aber dafür mehr Substanz. Gleichzeitig wächst die globale Bewegung weiter – in Banken, Staaten und bei uns, den Nutzer*innen.

Also bleibt wachsam, bleibt neugierig – und macht Krypto zu eurer täglichen Routine. Schau doch mal auf meinem YouTube-Kanal vorbei: Dort gibt’s regelmäßig Updates, klare Analysen und alles, was du für deinen Krypto-Alltag brauchst. Abonnieren nicht vergessen – so verpasst du nichts!

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Über den Autor:
Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth ist seit Juli 2024 Autorin bei Crypto Insiders. Ursprünglich absolvierte sie ein Medizinstudium und promovierte in diesem Fachbereich. Während ihrer Tätigkeit als Therapeutin entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Vermitteln von Wissen. 2020 stieß sie auf Kryptowährungen und Blockchain-Technologie und gründete 2021 den YouTube-Kanal „MissCrypto“, um ihr Wissen zu teilen. Ihre Expertise liegt in den Bereichen Kryptowährungen, Blockchain, Finanzen und Web3. Stephanie ist regelmäßige Sprecherin auf Konferenzen und eine gefragte Ansprechpartnerin für deutsche Medien.

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