Foto: Jose Mario Bertero/Shutterstock
Wir erleben gerade eine Phase, wie ich sie in meinem bisherigen Anlageleben noch nie gesehen habe. Aktienmärkte klettern auf neue Allzeithochs, Gold und Silber ziehen mit, und auch der Kryptomarkt explodiert geradezu – und das alles gleichzeitig.
Für mich ist das kein Zufall, sondern ein klares Signal: Wir stehen mitten in einer historischen Asset Inflation, angetrieben durch eine beispiellose Ausweitung der Geldmenge und politische Eingriffe, die Investoren weltweit elektrisieren.
Wachstum um jeden Preis: Trumps offener Druck auf die Fed
Donald Trump hat kürzlich öffentlich gefordert, dass die US-Notenbank Fed die Zinsen senken soll – trotz einer brummenden Wirtschaft und übertroffener BIP-Zahlen. Das ist ein ungewöhnlicher und riskanter Vorstoß, denn eigentlich sollten Zinsen steigen, wenn die Wirtschaft überhitzt.
Doch Trump verfolgt ein anderes Ziel: maximale Liquidität, um die Märkte weiter anzutreiben. Seine Kritik an Jerome Powell, der laut Trump „jede Rallye abwürgt“, spricht Bände.
PRESIDENT TRUMP:
“When the market goes up, the Fed should lower interest rates.”
Fed Chair Powell “kills every rally,” Trump adds.
You do not own enough assets. pic.twitter.com/6Fza3yt10k
— The Kobeissi Letter (@KobeissiLetter) January 13, 2026
Für mich ist das ein klares Zeichen, dass die politische Agenda aktuell nicht mehr auf Inflationsbekämpfung, sondern auf Wachstum – um jeden Preis – ausgerichtet ist.
Die USA ebnen den Weg zur Krypto-Supermacht
Gleichzeitig vollzieht sich ein stiller, aber ebenso bedeutender Wandel: Die USA positionieren sich regulatorisch neu im Kryptobereich. Die Gesetzesinitiativen von Senatorin Cynthia Lummis, unterstützt durch die SEC unter Paul Atkins, schaffen endlich Rechtssicherheit für digitale Assets.
Als langjähriger Beobachter des Marktes weiß ich: Wenn regulatorische Klarheit auf hohe Liquidität trifft, ist das der Nährboden für massive institutionelle Investitionen.
Das bedeutet für mich ganz konkret: Wer jetzt keine Assets – sei es in Form von Aktien, Edelmetallen oder Kryptowährungen – hält, setzt sich dem realen Risiko der Entwertung seiner Kaufkraft aus. Fiat-Währungen verlieren spürbar an Wert gegenüber harten Assets.
Gleichzeitig sehen wir, wie immer mehr Kapital in sogenannte „Store-of-Value“-Investments fließt. Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) und ausgewählte Altcoins könnten in dieser neuen Ära das digitale Äquivalent zu Gold sein – mit dem Unterschied, dass sie globaler, schneller handelbar und zugänglicher sind.
Warum ich trotz Rekordmärkte nicht aussteige
Ich habe persönlich begonnen, meine Asset-Allokation entsprechend anzupassen. Nicht aus Panik, sondern weil ich erkenne, dass diese Kombination aus expansiver Geldpolitik, politischem Rückenwind und technologischem Fortschritt historisch einmalig ist.
Für mich steht fest: Wir sind Zeugen einer Umverteilung des globalen Vermögens – weg vom Papiergeld, hin zu realen Werten.
Diese Entwicklungen lassen sich nicht ignorieren. Ich sehe sie nicht als kurzfristigen Hype, sondern als Beginn eines fundamentalen Wandels in unserem Finanzsystem. Wer heute nicht handelt, könnte morgen nur noch zuschauen.
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