Amal Bell Amal Bell
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Bitcoin: Korrektur oder Beginn des Bärenmarkts?

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Kolumnen
VanEck sieht Bitcoin bei 2,9 Mio. Dollar – eine Prognose mit Substanz

Foto: Yalcin Sonat / Shutterstock

Die vergangenen Wochen waren für den Kryptomarkt turbulent: Bitcoin (BTC) fiel zeitweise unter 80.000 US-Dollar und verzeichnete damit einen Rückgang von über 30 % seit dem letzten Hoch.

Viele Anleger gerieten in Panik – doch antizyklische Investoren, wie Mark Friedrich, nutzten diese Phase zum gezielten Nachkauf. Ist das der Anfang eines neuen Bärenmarkts oder lediglich eine gesunde Korrektur in einem weiterhin intakten Bullenmarkt?

Die Woche, in der Bitcoin von den Toten auferstand
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Historische Muster und fehlende Euphorie

Ein Blick auf historische Daten zeigt, dass ähnliche Rücksetzer von 20–50 % in früheren Aufwärtsphasen keine Seltenheit waren. Der Fear & Greed Index fiel auf ein Rekordtief von 9 Punkten – ein klassisches Signal für eine überverkaufte Marktsituation.

Auch der starke Verkaufsdruck kurzfristiger Anleger deutet auf eine Bereinigung hin, die langfristig Stabilität schaffen kann.

Zwar sprechen einige Indikatoren wie die Bitcoin-Gold-Ratio oder die technische Schwäche auf Monatsbasis für ein mögliches Ende des Bullenmarkts, jedoch fehlen bisher klassische Merkmale wie Euphorie im breiten Markt oder ein massiver Anstieg bei Google-Suchanfragen rund um Bitcoin.

Makrodaten deuten auf weiteres Aufwärtspotenzial hin

Makroökonomisch betrachtet, ist ebenfalls Potenzial vorhanden: Der ISM-Index, der die wirtschaftliche Lage in der US-Industrie misst, liegt historisch niedrig – in der Vergangenheit kam das Bitcoin-Hoch stets nach dem ISM-Tief.

Auch die Underperformance kleinerer Unternehmen im Russell 2000 im Vergleich zu Tech-Werten zeigt, dass das volle Marktpotenzial möglicherweise noch nicht ausgeschöpft ist.

Die fundamentalen Eigenschaften von Bitcoin – Dezentralität, Knappheit, Unabhängigkeit von Zentralbanken – bleiben unverändert.

Friedrich bleibt daher langfristig bullisch: Er sieht weiterhin realistische Kursziele von 130.000 bis 150.000 US-Dollar und verweist auf mögliche historische Einstiegschancen bei Rücksetzern in Richtung 62.000 US-Dollar.

Wer den Bitcoin-Zyklus verstanden hat, weiß – Rücksetzer sind Chancen, keine Bedrohung.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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