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Die Finanzmärkte stehen am Beginn einer außergewöhnlich turbulenten Woche. Während Bitcoin (BTC) massiv einbricht und Gold neue Rekorde feiert, wartet alles gespannt auf den Fed-Zinsentscheid am Mittwoch.
Eine Konstellation, die für extreme Volatilität sorgt – und vielleicht auch für neue Chancen.
Bitcoin durchbricht Schlüsselmarken – Abverkauf beschleunigt sich
Der Start in die neue Handelswoche könnte kaum dramatischer sein. Bitcoin fiel am Wochenende kurzfristig unter die psychologisch und charttechnisch bedeutsame Marke von 87.000 US-Dollar.

In nur vier Stunden wurden über 320 Millionen Dollar an gehebelten Long-Positionen liquidiert – ein Blutbad, das selbst erfahrene Trader auf dem falschen Fuß erwischte.
Analysten wie Thomas Jansen warnen: Die Korrekturphase, die bereits seit Oktober anhält, ist keineswegs vorbei. Im Gegenteil – sollte die Zone um 98.000 US-Dollar nicht rasch zurückerobert werden, drohen weitere Abverkäufe.
Ein Blick auf den Monatschart zeigt: Selbst ein Rückfall in Richtung 60.000 US-Dollar ist nun wieder im Bereich des Möglichen.
Gold als neuer sicherer Hafen – Dollar unter Druck
Parallel zur Krypto-Schwäche erlebt der Edelmetallmarkt eine Renaissance. Gold überschreitet erstmals die Marke von 5.000 US-Dollar, Silber steigt auf 107 Dollar.
Was zunächst wie eine normale Flucht in Sicherheit erscheint, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als strukturelle Veränderung: Der US-Dollar verliert zunehmend seine Rolle als weltweite Reservewährung.
Laut Bloomberg ist der Anteil des Dollars an den globalen Währungsreserven von stabilen 65 % auf nur noch 40 % gefallen. Zentralbanken weltweit schichten ihre Reserven um – weg vom Fiat-System, hin zu physischen Werten.
Der Status Quo gerät ins Wanken, und Gold übernimmt zunehmend die Führungsrolle im globalen Finanzsystem.
Yen-Stützung durch die Fed – Ein stiller Währungskrieg?
Fast unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit bereitet die New York Fed eine Intervention vor, um den japanischen Yen zu stützen – erstmals seit über zehn Jahren. Das Brisante: Um den Yen zu retten, muss die Fed eigene Dollar-Bestände verkaufen.
Eine Maßnahme, die den Greenback gezielt abwerten könnte.
Die logische Folge: Sachwerte wie Immobilien, Aktien und Rohstoffe steigen nominal – Bitcoin könnte hier mittelfristig als Nachzügler glänzen.
Noch hat der Kryptomarkt diese Entwicklungen nicht vollständig eingepreist, doch wenn das Kapital sich neu ausrichtet, könnte ein massiver „Catch-up Trade“ bevorstehen.
Politisches Chaos in den USA – Anleger in Alarmbereitschaft
Neben den geldpolitischen Spannungen herrscht in Washington Ausnahmezustand.
Ein drohender Government Shutdown zum 31. Januar, Spekulationen über einen neuen Fed-Vorsitzenden aus dem Umfeld von BlackRock sowie außenpolitische Provokationen verschärfen die Unsicherheit.
Zölle gegen Kanada, ein geplanter „Grönland-Deal“ und eine US-Militärpräsenz vor dem Iran sorgen zusätzlich für geopolitische Risiken. Die Märkte reagieren mit Nervosität – und einer Flucht in Hard Assets.
Während der Dollar an Vertrauen verliert, könnte Bitcoin nach der Korrekturphase profitieren.
Diese Woche steht ganz im Zeichen geldpolitischer Entscheidungen, geopolitischer Risiken und massiver Marktumschichtungen. Für Anleger heißt es: Ruhe bewahren, Charts im Auge behalten – und auf mögliche Wendepunkte vorbereitet sein.
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