Stephanie Morgenroth Stephanie Morgenroth
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Bitcoin bei 122K: Alter Zyklus oder neue Ära?

Bitcoin-BTC
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Kolumnen
Arthur Hayes: „Der jüngste Bitcoin-Tiefpunkt war der Boden“

Foto: fotobubas / Shutterstock

Bitcoin (BTC) steht stabil bei 122.000 Dollar, Ethereum (ETH) notiert bei 4.450 Dollar – und der Markt ist einmal mehr im Spannungsfeld zwischen alter Theorie und neuer Realität.

Rote Zahlen, starke Nerven – Was wirklich hinter dem Rückgang steckt
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Bitcoin & Makro: Zyklus oder Zeitenwende?

Ich verfolge Bitcoin jetzt schon seit einigen Jahren intensiv – und doch stelle ich mir gerade dieselbe Frage wie viele von euch: Stecken wir noch immer in einem klassischen Vier-Jahres-Zyklus oder beginnt hier gerade etwas ganz Neues?

Arthur Hayes, Mitgründer von BitMEX, sieht die alten Modelle am Ende. Für ihn ist es nicht mehr das Halving, das den Kurs antreibt, sondern vor allem die Geldpolitik und die globale Liquidität. Die Billionen, die derzeit aus US-Staatsanleihen und dem Reverse-Repo-Programm in die Märkte strömen, sieht er als eigentlichen Motor.

Auch China lockert zunehmend – ein Umfeld, das Bitcoin strukturell stützt.

Demgegenüber stehen Analysten wie Peter Brandt, die weiter auf die klassische Zyklus-Theorie setzen. Er verweist darauf, dass Bitcoin historisch etwa 530 Tage nach dem Halving seine Hochs markiert – also genau jetzt. Sollte dieser Rhythmus diesmal ausbleiben, erwartet er „dramatische Preisaction“.

Und tatsächlich zeigt der Markt aktuell ein gemischtes Bild. Einerseits sehen wir Rekord-Zuflüsse in Bitcoin-ETFs, andererseits steigen Leverage und Open Interest auf neue Höchststände. Es liegt eine gewisse Spannung in der Luft – fast so, als würde sich der Markt selbst auf die Probe stellen, bevor er die nächste Phase einläutet.

Für mich ist klar: Die Signale sind stark, aber auch nicht ohne Risiko. Der langfristige Trend bleibt bullisch, doch kurzfristig braucht es Fingerspitzengefühl.

Krypto: Jupiter bringt eigenen Stablecoin

Im Solana-Ökosystem geht es voran: Jupiter, einer der größten DEX-Aggregatoren, bringt zusammen mit Ethena Labs einen eigenen Stablecoin heraus – JupUSD.

Dieser soll nicht nur als einfacher Stablecoin dienen, sondern das Fundament für Jupiters gesamtes Ökosystem bilden – ob für den Handel, für Perpetuals oder für Lending.

Bestehende Stablecoins im Wert von rund 750 Millionen Dollar sollen nach und nach durch JupUSD ersetzt werden. Zum Start ist er vollständig durch Ethenas USDtb gedeckt, später soll Ethena’s USDe zur Renditeoptimierung dazukommen.

Ethena stellt dafür seine „Stablecoin-as-a-Service“-Plattform zur Verfügung – ein Modell, das sich aktuell rasant verbreitet. Auch Unternehmen wie Stripe, Fiserv oder Sui arbeiten an vergleichbaren Lösungen, mit dem Ziel, Institutionen eigene digitale Dollar zu ermöglichen.

Für mich ist das ein weiteres Zeichen dafür, wie Stablecoins sich von einem Nischenprodukt zu einem zentralen Baustein moderner Finanzinfrastruktur entwickeln.

Und wenn du tiefer eintauchen willst: Schau gern auf meinem YouTube-Kanal vorbei – dort erkläre ich viele dieser Themen nochmal ausführlich und auf den Punkt.

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Über den Autor:
Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth ist seit Juli 2024 Autorin bei Crypto Insiders. Ursprünglich absolvierte sie ein Medizinstudium und promovierte in diesem Fachbereich. Während ihrer Tätigkeit als Therapeutin entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Vermitteln von Wissen. 2020 stieß sie auf Kryptowährungen und Blockchain-Technologie und gründete 2021 den YouTube-Kanal „MissCrypto“, um ihr Wissen zu teilen. Ihre Expertise liegt in den Bereichen Kryptowährungen, Blockchain, Finanzen und Web3. Stephanie ist regelmäßige Sprecherin auf Konferenzen und eine gefragte Ansprechpartnerin für deutsche Medien.

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