Stephanie Morgenroth Stephanie Morgenroth
3 min. Lesedauer

Bitcoin bei 116K – Fed-Cut und Stablecoins im Fokus

Bitcoin-BTC
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Kolumnen
Was der Bitcoin-Rückgang wirklich bedeutet

Foto: AdolescentChat/Shutterstock

Mit Bitcoin (BTC) bei 116.000 Dollar und Ethereum (ETH) bei 4.600 Dollar startet die Woche direkt mit einem Highlight. Zwei Themen stehen heute im Mittelpunkt.

Die Woche, in der Bitcoin von den Toten auferstand
Die Woche, in der Bitcoin von den Toten auferstand

Bitcoin & Markt: Fed-Cut voraus

Bitcoin bewegt sich zum Wochenstart um die 115K-Marke – das höchste Niveau seit Ende August. Für mich ist vor allem die Zone um 114K Dollar spannend. Sie dient aktuell als stabile Unterstützungsbasis.

Im Orderbuch sehe ich viele Kauforders knapp darunter – ein klassischer Liquiditätspuffer. Sollte diese Zone halten, könnte daraus neuer Aufwärtsdruck entstehen. Ein Ausbruch über 117K liegt absolut im Bereich des Möglichen.

Makroökonomisch steht diese Woche ganz im Zeichen der Fed-Sitzung am 17. September. Ein Zinsschnitt um 25 Basispunkte gilt quasi als sicher. Doch was kommt danach? Die kurzfristigen Zinsen dürften weiter sinken, aber langfristig bleiben die Renditen hoch – getrieben durch steigende US-Staatsverschuldung und zunehmende Anleiheemissionen.

Das belastet klassische Bonds und dämpft potenziellen Rückenwind für Risk-On-Assets wie Bitcoin.

Ein Blick auf die große Makro-Erzählung zeigt: Arthur Hayes sieht die expansive Fiskalpolitik – vor allem unter einem möglichen Trump-Comeback – als Katalysator für einen verlängerten Zyklus bis mindestens 2026.

Und genau das deckt sich mit meiner Einschätzung: Bitcoin liebt Liquidität, besonders dann, wenn sie aus der Staatskasse kommt.

Außerdem nicht zu unterschätzen: die ETFs. US-Märkte verwalten mittlerweile über 12 Billionen Dollar via ETF-Strukturen – davon fließen inzwischen über 120 Milliarden in Bitcoin- und Ether-Produkte.

Ein wachsender Teil davon läuft vollautomatisch über Altersvorsorge-Modelle, völlig unabhängig von den kurzfristigen Entscheidungen der Notenbank. Für mich ein klarer Hinweis darauf, dass klassische Geldpolitik an Bedeutung verliert, während ETFs immer mehr zur strukturellen Kraft am Markt werden.

Hyperliquid: Stablecoin-Rennen entschieden

Auch auf der Stablecoin-Front gab es Bewegung: Bei Hyperliquid hat eine Community-Abstimmung entschieden – der USDH-Ticker geht an Native Markets.

Für mich war das Rennen spannend, aber nicht ganz sauber. In der Szene wurde über ein „abgekartetes Spiel“ gemunkelt – etablierte Anbieter hatten kaum Chancen. Gleichzeitig zeigt es, wie beliebig viele Stablecoins inzwischen geworden sind.

In Zukunft könnte für uns Nutzer einfach nur noch ein generisches „USD“ sichtbar sein – welcher Stablecoin dahintersteht, entscheidet die Plattform.

Hyperliquid will in den kommenden Tagen mit einer Testphase bis 800 Dollar starten, bevor das Orderbuch für USDH/USDC geöffnet wird. Danach soll es unlimitierte Mint- und Redeem-Funktionen geben – ein echter Stresstest für den neuen Stablecoin.

Spannend für mich als Beobachterin ist, ob USDH in diesem zunehmend gesättigten Markt bestehen kann. Schafft Hyperliquid es, mit einem eigenen Dollaranker den Handel, Derivate und neue Produkte auf der Plattform abzusichern? Oder verliert sich der Token in der Austauschbarkeit?

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Über den Autor:
Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth ist seit Juli 2024 Autorin bei Crypto Insiders. Ursprünglich absolvierte sie ein Medizinstudium und promovierte in diesem Fachbereich. Während ihrer Tätigkeit als Therapeutin entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Vermitteln von Wissen. 2020 stieß sie auf Kryptowährungen und Blockchain-Technologie und gründete 2021 den YouTube-Kanal „MissCrypto“, um ihr Wissen zu teilen. Ihre Expertise liegt in den Bereichen Kryptowährungen, Blockchain, Finanzen und Web3. Stephanie ist regelmäßige Sprecherin auf Konferenzen und eine gefragte Ansprechpartnerin für deutsche Medien.

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