Gino Presti Gino Presti
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Meta beendet virtuelle Welt nach Milliardenverlust

Foto: Mijansk786 / Shutterstock.com

Der Traum einer digitalen Welt, in der alle zusammenkommen, verblasst zunehmend. Während das Unternehmen hinter Facebook, Instagram und WhatsApp vor einigen Jahren noch voll auf das Metaverse setzte, scheint Meta davon nun Abstand zu nehmen.

Das Unternehmen verlagert seinen Fokus und verabschiedet sich von einem seiner wichtigsten Projekte. Gleichzeitig investiert es Milliarden in eine völlig andere Technologie, die immer bedeutender wird.

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Meta stellt Horizon Worlds ein und zieht sich aus dem Metaverse zurück

Meta hat angekündigt, dass Horizon Worlds, die soziale Plattform für Virtual Reality, größtenteils eingestellt wird. Diese Plattform wurde speziell für VR-Brillen entwickelt, mit denen Nutzer über digitale Avatare in einer virtuellen Welt zusammenkommen konnten.

Die App verschwindet Ende März aus dem VR-Store und wird am 15. Juni vollständig für VR-Nutzer abgeschaltet. Danach bleibt nur eine mobile Version ohne Virtual Reality übrig.

Das Metaverse war einst die große Zukunftsvision von Unternehmenschef Mark Zuckerberg. Er sprach 2021 noch von einer digitalen Welt, die Milliarden Menschen erreichen würde.

In der Praxis blieb der Erfolg jedoch begrenzt. Die Nutzerzahlen stagnierten bei einigen Hunderttausend pro Monat – wenig für ein Technologieunternehmen dieser Größe.

Auch finanziell enttäuschte das Projekt. Die Sparte Reality Labs, verantwortlich für das Metaverse, verlor Milliarden pro Quartal. Allein im letzten Quartal belief sich der Verlust auf über sechs Milliarden Dollar. Wir berichteten bereits darüber, wie Meta nach einem Verlust von siebzig Milliarden Dollar Tausende Stellen strich.

Milliardendeal zeigt, wo die Zukunft liegt

Gleichzeitig vollzieht Meta eine völlig andere Bewegung. Das Unternehmen hat einen enormen Deal abgeschlossen mit dem niederländischen Unternehmen Nebius im Wert von 27 Milliarden Dollar.

Nebius liefert sogenannte Cloud-Kapazitäten. Das bedeutet, dass Unternehmen Rechenleistung über große Rechenzentren mieten – vergleichbar mit der Nutzung eines extrem leistungsstarken Computers aus der Ferne.

Diese Rechenleistung ist essenziell für künstliche Intelligenz. KI-Systeme benötigen enorme Mengen an Daten und Rechenleistung, um zu lernen und besser zu werden.

Die Entscheidung von Meta zeigt deutlich, wo die Priorität jetzt liegt. Statt virtueller Welten verschiebt sich die Aufmerksamkeit auf künstliche Intelligenz.

Damit scheint ein wichtiges Kapitel für das Metaverse vorerst abgeschlossen. Die Technologie verschwindet nicht vollständig, steht aber klar nicht länger im Mittelpunkt der Strategie von Meta.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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