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Anfang dieser Woche schlug Olaf Sleijpen, Präsident der Nederlandsche Bank (DNB), Alarm. Mit einer Warnung vor einem ‚tieforangenen Code‘ prognostiziert er, dass die Inflation durch die anhaltenden Unruhen im Nahen Osten auf das Doppelte steigen könnte.
In einer aktuellen Analyse stellt Analystin Madelon Vos fest, dass wir uns in dieser Hinsicht erst am Anfang befinden. Ihrer Meinung nach stellt vor allem die Nachwirkung die größte Gefahr für die Geldbörse der Deutschen dar.
Steigender Ölpreis ist erst der erste Dominostein
Der steigende Ölpreis durch die Blockade der Straße von Hormus ist laut Vos nur der erste Dominostein. Während wir den Schmerz derzeit vor allem an der Zapfsäule und auf unserer Energierechnung spüren, warnt sie im Einklang mit Sleijpen vor den gefürchteten „Zweitrunden-Effekten“.
„Die Europäische Zentralbank (EZB) befürchtet nicht, dass der erste Schlag der Öl- oder Gaspreis sein wird“, erklärt Vos. „Sie befürchtet vor allem die Welle, die danach kommt.“
Da die Inflationswelle von 2022 noch frisch im Gedächtnis ist, werden Verbraucher laut ihr jetzt viel schneller Ausgleich fordern.
Höhere Kraftstoff- und Transportkosten schlagen sich direkt in den Preisen alltäglicher Einkäufe nieder. Um diesen Schlag abzufedern, steigen die Lohnforderungen. Die Gefahr dabei ist erheblich:
„Vorübergehende Energieinflation verwandelt sich so in hartnäckige Kerninflation“, so Vos.
Zentralbanken stehen schachmatt
Das Beunruhigendste an dieser Situation ist, dass Zentralbanken wie die EZB nahezu machtlos sind. Vos zitiert die Worte von EZB-Präsidentin Christine Lagarde, die aktuell feststellte, dass die Geldpolitik schlicht keine Energiepreise senken kann.
Wenn die Zentralbanken die Zinsen erhöhen, um die Inflation zu bremsen, drücken sie die ohnehin schrumpfende Wirtschaft weiter in die Krise. „Wir haben es mit Stagflation zu tun, und deshalb sitzen wir jetzt fest“, schlussfolgert Vos. Die Märkte preisen inzwischen bereits weniger Zinssenkungen ein, was den Druck auf den weltweiten Schuldenberg erhöht.
Derzeit scheint kein schnelles Ende des Krieges gegen den Iran in Sicht. Die Vereinigten Staaten sollen laut der Washington Post eine Bodeninvasion planen, die mehrere Wochen in Anspruch nehmen könnte.
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