Stephanie Morgenroth Stephanie Morgenroth
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Franklin Templeton setzt auf Krypto-Zukunft

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Foto: MissCrypto / YouTube

In der Kryptowelt reden wir oft über Start-ups, Innovation und Dezentralisierung. Umso spannender ist es, wenn ein echter Finanzriese wie Franklin Templeton tief in diesen Bereich einsteigt.

In meinem aktuellen Interview hatte ich die Gelegenheit, mit David Alderman, Research Analyst für digitale Assets bei Franklin Templeton, zu sprechen – einem Unternehmen, das über 1,6 Billionen US-Dollar verwaltet und nun aktiv an der Zukunft von Blockchain und Tokenisierung mitarbeitet.

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XRP-ETF & Krypto-Investments: Franklin Templetons Strategie

David hat mir erklärt, dass Franklin Templeton im November 2025 einen ETF auf XRP gestartet hat – ein starkes Signal für die Relevanz von Krypto bei institutionellen Investoren. Die Entscheidung basierte sowohl auf der Nachfrage der Kund:innen als auch auf dem langfristigen Vertrauen in die Technologie.

XRP liegt derzeit auf Platz drei nach Marktkapitalisierung – also war es strategisch nur logisch, dieses Asset im Portfolio abzubilden.

Besonders spannend fand ich den Einblick, wie Franklin Templeton Coins für ihre Krypto-Index-ETFs auswählt. Statt auf Hype zu setzen, folgen sie einem regelbasierten Ansatz – mit Kriterien wie Marktkapitalisierung, Liquidität und regulatorischer Einstufung.

Selbst Coins wie Dogecoin (DOGE) können aufgenommen werden, wenn sie die Voraussetzungen erfüllen. Es geht um Marktbreite – nicht um subjektive Einschätzungen.

Der Benji Token: Tokenisierte Geldmarktfonds als Gamechanger

Ein echtes Highlight unseres Gesprächs war der Benji Token – der erste US-registrierte Geldmarktfonds, der auf öffentlichen Blockchains wie Stellar (XLM) oder Base läuft.

David hat mir erklärt, dass dieser Fonds Anlegern nicht nur Echtzeit-Transaktionen und transparente Eigentumsverhältnisse ermöglicht, sondern auch neue Funktionen wie Intraday-Yield: Wer den Token nur wenige Stunden hält, erhält anteilig Zinsen – das ist mit klassischen Fonds so nicht möglich.

Die Entscheidung, zunächst auf Stellar zu setzen, war keine willkürliche. Da Stellar damals keine Smart Contracts unterstützte, war die Angriffsfläche geringer – ein wichtiges Argument gegenüber der SEC.

Heute läuft der Benji Token auch auf Ethereum (ETH) und Solana (SOL), bald kommt das Canton-Netzwerk dazu. Die Auswahl der Blockchain richtet sich bei Franklin Templeton danach, wo reale Nachfrage und Aktivität entstehen – nicht nach dem aktuellen Hype.

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Krypto & Altersvorsorge: Mehr als nur Spekulation?

Ich habe David gefragt, wie er Krypto im Kontext der Altersvorsorge sieht. Seine Antwort: Natürlich ist das Risiko hoch – aber genau deshalb sollte man den Anteil im Portfolio entsprechend anpassen.

Ein vollständiger Ausschluss von Krypto wäre aus seiner Sicht nicht zeitgemäß – besonders nicht für langfristig orientierte Anleger:innen.

Zum Schluss wollte ich von David wissen, welche Entwicklungen er für 2026 erwartet. Seine Top 3:

  1. Institutionelle Bitcoin (BTC)-Adoption,
  2. Wachstum bei Stablecoins,
  3. Prognosemärkte als neue Informationsquelle für Investoren.
    Besonders letzteres finde ich persönlich spannend – denn es zeigt, wie sich dezentrale Tools auch im Research durchsetzen könnten.

Das Gespräch mit David Alderman hat mir gezeigt: Franklin Templeton ist kein stiller Beobachter, sondern ein aktiver Gestalter im Krypto-Sektor.

Ich bin überzeugt, dass institutionelle Akteure wie dieser eine entscheidende Rolle spielen werden, wenn es darum geht, reale Vermögenswerte auf die Blockchain zu bringen. Und ich bin gespannt, was als Nächstes kommt.

Schau gerne auf meinem YouTube-Kanal vorbei, wenn du das Interview in voller Länge sehen willst – mit noch mehr Insights rund um Tokenisierung, Krypto-ETFs und die Zukunft des Finanzsystems.

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Über den Autor:
Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth ist seit Juli 2024 Autorin bei Crypto Insiders. Ursprünglich absolvierte sie ein Medizinstudium und promovierte in diesem Fachbereich. Während ihrer Tätigkeit als Therapeutin entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Vermitteln von Wissen. 2020 stieß sie auf Kryptowährungen und Blockchain-Technologie und gründete 2021 den YouTube-Kanal „MissCrypto“, um ihr Wissen zu teilen. Ihre Expertise liegt in den Bereichen Kryptowährungen, Blockchain, Finanzen und Web3. Stephanie ist regelmäßige Sprecherin auf Konferenzen und eine gefragte Ansprechpartnerin für deutsche Medien.

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