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Kryptochef muss nach exzessivem Trump-Tweet zwangsläufig zurücktreten

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Kryptowährung von Trump könnte bald kommen: Memecoins stürzen ab

Foto: Joseph Sohm/Shutterstock

Ryan Selkis, Mitbegründer und ehemaliger CEO des Kryptoanalyse-Unternehmens Messari, ist nach einer Reihe kontroverser Tweets von seinem Posten zurückgetreten. Auf der Social-Media-Plattform hatte er seine Unterstützung für den ehemaligen Präsidenten Donald Trump bekundet. Dabei holte er zu einem Rundumschlag gegen die Anhänger der Trump-Gegner aus.

Selkis Tweets folgten auf den Mordanschlag auf den Präsidentschaftskandidaten. Trump ist der Kandidat der Republikaner für die US-Präsidentschaftswahlen am 5. November.

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Krypto CEO gräbt sein eigenes Grab

Selkis veröffentlichte mehrere Tweets, in denen er sich einer harten Sprache gegen Trumps Gegner bediente. Unter anderem bezeichnete er sie als „Krebszellen“ und rief zu einem „buchstäblichen Krieg“ gegen alle auf, die nicht für Trump stimmen würden.

Diese Tweets wurden verständlicherweise als extrem und hetzerisch wahrgenommen, was zu einem Sturm der Kritik führte.Dieser kam auch von der Kryptogemeinschaft. Selkis gibt zu, dass seine Äußerungen nicht gerade professionell waren. In einer Erklärung sagt Selkis weiter, dass er sich zurückzieht, um den Schaden am Ruf des Unternehmens zu begrenzen.

“Diese Woche war die erste Woche in 6,5 Jahren, in der meine Politik und Rhetorik das Team in Gefahr brachte. Deshalb habe ich beschlossen, als CEO zurückzutreten.”

Selkis ist eine prominente Figur in der Kryptowelt und hat eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der Industrie gespielt. Unter anderem war er bei CoinDesk involviert und veröffentlichte als einer der ersten Dokumente über die Probleme von Mt. Gox, der damals größten Kryptobörse, die Insolvenz anmelden musste.

“Jeder, der gegen Trump stimmt, kann sterben”

Nach dem gescheiterten Mordanschlag auf Trump, ging der mittlerweile ehemalige CEO richtig auf X los. Er sagte unter anderem, dass “jeder, der im Moment gegen Trump stimmt, in einem verdammten Brand sterben kann”. Später kam er jedoch mit Entschuldigungen als Reaktion auf die Hassbotschaften.

Trotz seines Rücktritts als CEO bei Messari, steht er hinter seiner politischen Haltung.

“Ich war angewidert von der Tatsache, dass die Medien und die Regierung nicht in der Lage waren, Antworten zu bekommen, im Nachgang zu dem Angriff und, dass sie die Spaltungszettel-Rhetorik, die zu dem Angriff beigetragen hatte, nicht dämpfen konnten”, so Selkis.

Der bisherige CEO wird künftig als Senior Advisor tätig sein und sich auf die langfristige Strategie des Unternehmens konzentrieren. Sein Nachfolger als CEO ist Eric Turner. Turner war zuvor Chief Revenue Officer bei Messari.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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