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Biden unter Druck zur Freilassung des entführten Binance-Mitarbeiters

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Biden unter Druck gesetzt, um Binance-Mitarbeiter als Geisel zu befreien

Foto: ArChe1993/Shutterstock

Da sich die Situation von Binance-Mitarbeiter Tigran Gambaryan zunehmend zuspitzt, haben einige Politiker in den Vereinigten Staaten Alarm geschlagen. Der Mann soll so schnell wie möglich aus Nigeria befreit werden, wo er seit mehreren Monaten angeblich zu Unrecht festgehalten wird.

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Offener Brief an den Präsidenten und die Verantwortlichen

Verschiedene Politiker erhöhen den Druck auf den US-Präsidenten Joe Biden und die US-Sonderabteilung für Geiselsituationen. Sie wollen, dass Biden versucht, Tigran Gambaryan in die USA zurückzuholen.

Der Compliance Officer der Kryptobörse Binance und ehemalige US-Bundesagent wird derzeit seit mehr als drei Monaten in Nigeria festgehalten. Er wird der Geldwäsche und Steuerhinterziehung verdächtigt.

Zuvor hatten 12 amerikanische Politiker gemeinsam einen Brief geschrieben, in dem sie ihre Besorgnis über die Situation zum Ausdruck brachten. Diesen Brief richteten sie an Präsident Biden, den Außenminister Antony Blinken und Roger D. Carstens vom Presidential Envoy for Hostage Affairs.

Die nigerianische Regierung würde Gambaryan nach Ansicht der Politiker zu Unrecht festhalten. Ihrer Meinung nach muss etwas unternommen werden, bevor die Situation sich verschlechtert. In dem Brief, der auf der Social-Media-Plattform X von Fox-Business-Journalistin Eleanor Terrett geteilt wurde, steht, dass um das Leben von Gambaryan befürchtet wird. Die Anklagen gegen ihn seien ungerechtfertigt. Die nigerianische Regierung täte dies nur aus taktischen Erwägungen, um Druck auf Binance ausüben zu können.

In schrecklichen Bedingungen gefangen

Am 26. Februar besuchte Herr Gambaryan auf Einladung des Landes Nigeria. Sie wollten mit ihm über die Einhaltung der lokalen Gesetze und Vorschriften sprechen. Es fanden zwei Treffen statt, die anfangs als professionell beschrieben wurden, aber im Laufe des Gesprächs gewalttätig wurden. Nach dem zweiten Treffen wurde Gambaryan verhaftet.

Der Binance-Mitarbeiter befindet sich derzeit im Kuje-Gefängnis. Ein Gefängnis, das für seine harten Haftbedingungen bekannt ist. So hart, dass Politiker in den USA davon ausgehen, dass er in einer Zelle für ISIS-Kämpfer um sein Leben kämpft.

Obendrein erkrankte Gambaryan an Malaria, woraufhin das Gericht entschied, dass er in einem privaten Krankenhaus behandelt werden soll. Jedoch wurde diese Entscheidung des Gerichts laut den Politikern bis heute nicht umgesetzt.

Am 18. Mai wurde ein Antrag auf Kaution für Gambaryan abgelehnt. Einige Tage später, am 22. Mai, erschien der Mitarbeiter der Krypto-Börse nicht zur geplanten Gerichtsverhandlung. Sowohl das Gericht, die Ankläger als auch seine Anwälte wussten nicht, wo er sich zu diesem Zeitpunkt befand.

Der Zustand von Gambaryan habe sich stark verschlechtert. Als der Richter ihn aufforderte, nach vorne zu kommen, konnte er sich nicht mehr auf den Beinen halten und fiel schließlich zu Boden. Außerdem darf Gambaryan nicht mit seinem Anwaltsteam sprechen, ohne dass die nigerianischen Behörden und bewaffnete Wachen anwesend sind.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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