Gino Presti Gino Presti
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Alte Krypto-Wallets in Gefahr: Diese Nutzer sind betroffen

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Wallets und Bo…
Crypto wallets antiguas en riesgo: Estos usuarios están expuestos

Foto: BestForBest/Shutterstock

Nutzer von Bitcoin Core wurden diese Woche gewarnt vor einem schwerwiegenden Fehler in der Software, der beim Upgrade alter Wallets auftreten kann. Das Problem betrifft die Versionen 30.0 und 30.1 der Software und kann in bestimmten Fällen dazu führen, dass lokale Wallet-Dateien gelöscht werden. Für Nutzer ohne externe Sicherung bedeutet dies möglicherweise, dass ihre Bitcoin (BTC) unerreichbar werden.

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Problem mit alten Krypto-Wallets

Dieser Fehler tritt bei einer Migration sehr alter Wallets auf, die nie umbenannt oder zuvor aktualisiert wurden. Es geht konkret um sogenannte Legacy Wallets mit dem Standardnamen wallet.dat. Diese Wallets werden während eines Upgrades automatisch zur neuen Struktur von Bitcoin Core migriert. Genau in diesem Prozess geht es manchmal schief.

Legacy Wallets sind alte Wallets, die oft schon seit Jahren bestehen, nie umbenannt wurden und in einem angepassten Wallet-Ordner gespeichert sind. Dieser Ordner wird oft über die walletdir-Option festgelegt. Damit können Nutzer selbst bestimmen, wo Wallet-Daten wie die Transaktionshistorie und der Private Key gespeichert werden.

Vorsicht ist auch geboten, wenn Pruning aktiviert ist. Dies ist eine Funktion, bei der alte Blockchain-Daten gelöscht werden, um Speicherplatz zu sparen. Aber beim Aktivieren dieser Option kann die Software den Migrationsprozess falsch handhaben. Die Migration scheint erfolgreich abgeschlossen, aber während der Bereinigung löscht Bitcoin Core versehentlich den gesamten Wallet-Ordner.

Update vorübergehend zurückgezogen

Bitcoin Core 30.1 erschien am 1. Januar, aber nach Bekanntwerden dieses Fehlers wurden sowohl Version 30.0 als auch 30.1 von der offiziellen Download-Seite entfernt. Die Entwickler raten Nutzern, vorerst keine Wallet-Migrationen durchzuführen und auf Version 30.2 zu warten:

Technisch versierte Nutzer können ihre Risiken einschätzen, indem sie prüfen, welche Version sie verwenden, ob ihre Wallet als Legacy einzustufen ist und ob Pruning aktiv ist. Das Risiko ist am größten, wenn all diese Faktoren zusammenkommen und eine Migration durchgeführt wurde oder noch durchgeführt werden muss. In diesem Fall ist das Erstellen einer vollständigen Sicherung auf externen Medien unerlässlich.

Die Situation befeuert auch die breitere Diskussion rund um Bitcoin Core. Version 30 stand bereits wegen Anpassungen bei der Datenspeicherung auf der Blockchain in der Kritik. Befürworter von Alternativen wie der X-Nutzer Bitcoin Knots weisen darauf hin, dass die Konzentration auf eine dominante Software-Implementierung zusätzliche Risiken mit sich bringt.

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Diese Nutzer tragen das größte Risiko

Die Warnung erhält zusätzliches Gewicht durch die dominante Position von Bitcoin Core innerhalb des Netzwerks. Daten von Coin Dance zeigen, dass mehr als 78 Prozent aller erreichbaren Bitcoin-Knoten auf dieser Software laufen. Dieser Fehler betrifft vor allem sehr alte Wallets. Nutzer von Hardware-Wallets oder moderner Software tragen kaum ein Risiko.

Wichtig ist, dass es sich hier nicht um ein Netzwerkproblem handelt. Die Bitcoin-Blockchain selbst bleibt intakt und sicher. Die Bedrohung ist vollständig lokal. Bitcoin Core-Entwickler James Lopp ist der Meinung, dass Quantentechnologie vorerst keine Bedrohung darstellt.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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