Gino Presti Gino Presti
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‚US-Regierung hat nicht vor, Krypto-Mixer zu verbieten‘

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Regierung und …
Geopolitik, Zölle und Regulierung - Kryptomarkt unter Druck

Foto: Drop of Light/Shutterstock

Regierungen waren von Anfang an nicht begeistert von Krypto-Mixern. Tornado Cash ist der Mixer, der bei weitem die meiste Aufmerksamkeit auf sich zieht, zum Teil, weil die US-Regierung den Dienst bis 2022 eingeschränkt hat. Im April wurde eine Klage gegen die Gründer eingereicht, aber die USA planen nicht, Mixer vollständig zu verbieten.

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Tornado Cash ist bei Regierungen nicht beliebt

Im März dieses Jahres wurde bekannt, dass das US-Justizministerium ein Verfahren gegen den Mitbegründer von Tornado Cash, Roman Storm, eingeleitet hat. Er soll gegen das Gesetz verstoßen haben, indem er durch die Entwicklung von Tornado Cash Kriminellen indirekt bei der Geldwäsche geholfen haben soll. Dies entspricht dem Vorwurf der deutschen Strafverfolgungsbehörden, die Storms Kollegen Alexey Pertsev vor Gericht gebracht haben.

Der Kampf gegen Tornado Cash dauert also schon eine Weile an. Er hat sogar dazu geführt, dass Transaktionen von Ethereum (ETH) Validatoren mit Tornado Cash nicht auf die Blockchain gesetzt werden. Das ist nämlich gesetzeswidrig. Dies hat zu heftigen Diskussionen über Zensur und Zentralisierung geführt, die in der Kryptowelt immer noch andauern.

Der Mitbegründer von Ethereum, Vitalik Buterin, bezeichnete diese Zentralisierung und Zensur sogar als die größten Probleme des Netzwerks. Um zu verhindern, dass die Regierung die Mixer komplett verbietet, werden derzeit Spenden gesammelt, um die Rechtskosten der Tornado Cash-Gründer zu decken. Anfang der Woche spendete Buterin eine große Summe.

US-Regierung möchte Transparenz für Krypto-Mixer

Dennoch plant die Regierung nicht, Mixer vollständig zu verbieten. CoinDesk veranstaltet diese Woche seine jährliche Censensus-Konferenz. FinCEN-Untersekretär Brian Nelson war auch zu Gast. Er erklärte, dass FinCEN (das Financial Crimes Enforcement Network) die Dienste verpflichten möchte, alle Transaktionsinformationen an den Entscheidungsträger weiterzuleiten.

„Das ist eine vorgeschlagene Regel, die die Transparenz fördern soll,“ sagte Nelson.

Mixer würden damit faktisch zu Virtual Asset Service Providers (VASP) gemacht. Hierzu gehören zum Beispiel reguläre Krypto-Börsen, die bereits verpflichtet sind, Transaktionen an die Regierung zu melden.

Laut Nelson gibt es einen Unterschied zwischen der Verschleierung von Transaktionen (für illegale Zwecke) und der Verbesserung der persönlichen Privatsphäre. Die meisten Mixer, so Nelson, seien jedoch geschaffen worden, um Maßnahmen gegen Geldwäsche zu umgehen. Kriminelle wie nordkoreanische Hacker haben dies in den letzten Jahren geschickt ausgenutzt.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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