Gino Presti Gino Presti
2 min. Lesedauer

Krypto-Unternehmen außerordentlich anfällig für Finanzvergehen

icon-regulering
Regierung und …
Krypto-Hacks verursachten im August einen Rekordverlust von 313 Millionen Dollar

Foto: AlyoshinE/Shutterstock

In der Welt der Kryptowährungen ist es wichtig, dass Krypto-Unternehmen sich gut gegen illegale Aktivitäten schützen. Kryptowährungen sind dezentral und anonym. Dies macht sie für Kriminelle zu einem interessanten Instrument. Aus einer aktuellen Untersuchung gehen diese Praktiken nun hervor, wodurch Regierungen verstärkte Kontrollen durchführen.

Zentralbank kehrt um: „Bargeld bleibt wichtig“
Zentralbank kehrt um: „Bargeld bleibt wichtig

Krypto-Unternehmen tragen hohe Risiken

Aus einer Studie im Vereinigten Königreich geht hervor, dass Krypto-Unternehmen zu den vier Unternehmen gehören, bei denen das Risiko von Geldwäscheaktivitäten höher ist. Neben den Krypto-Unternehmen gehören auch Privatbanken, Geschäftsbanken und Vermögensverwalter zu diesen Top Vier. In diesen Bereichen scheinen Kriminelle häufiger zuzuschlagen als im Durchschnitt.

Die Studie wurde vom Finanzministerium des Vereinigten Königreichs durchgeführt, das Daten der Financial Conduct Authority (FCA) verwendet hat. In dem abschließenden Bericht, veröffentlicht am 1. Mai, wurde festgestellt, dass die Krypto-Unternehmen zusammen mit den anderen Unternehmen „besonders anfällig“ für Finanzvergehen waren. Hierbei wird vor allem auf Geldwäscheaktivitäten in den Jahren 2022 und 2023 hingewiesen.

In diesem Zeitraum waren fast 53 Vollzeitmitarbeiter mit der Überwachung möglicher Geldwäscheaktivitäten beschäftigt. Davon war fast ein Drittel ausschließlich mit der Überwachung von Kryptowährungsunternehmen befasst. In diesen zwei Jahren wurden mehrere hundert Ermittlungen durchgeführt.

Mehr Regulierung durch Vollzugsagenturen und Krypto-Regulierungen

Das Vereinigte Königreich arbeitet seit einiger Zeit an der Regulierung von Kryptowährungen. Sie wollen im Juli einen klaren Rechtsrahmen für Kryptoassets und Stablecoins vorlegen.

Am 26. April hat die U.K. National Crime Agency (NCA) und die Polizei durch eine neue Gesetzgebung erweiterte Befugnisse erhalten. So können sie Kryptowährungen beschlagnahmen, aber auch „einfrieren“ oder zerstören. Dies gilt natürlich nur, wenn es sich um Kryptovermögen von Kriminellen handelt oder wenn die Kryptowährungen unrechtmäßig erworben wurden.

Das neue Gesetz erlaubt es den Strafverfolgungsbehörden auch, Passwörter und Speicherkarten zu beschlagnahmen. Außerdem können sie beschlagnahmte Kryptowährungen an Wallets unter ihrer Kontrolle senden. Auf diese Weise können sie sicherstellen, dass beschlagnahmte Kryptowährungen nicht wieder auf den Markt gelangen.

Diesen Artikel teilen
  • Share on Twitter
  • Share on Telegram
  • Share on Facebook
Autor:
Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

Gerade eingetroffen
Trending
ChatGPT dévoile une nouvelle prévision pour le XRP à 9,81 dollars
ChatGPT teilt neue XRP-Prognose von $9,81
  • 22/03/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Robert Kiyosaki bevorzugt Bitcoin vor Gold
Robert Kiyosaki: ‚Bitcoin auf $750.000 wenn Blase platzt‘
  • 19/03/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Droht ein größerer Immobiliencrash als 2007? Folgen für Bitcoin
Droht ein größerer Immobiliencrash als 2007? Folgen für Bitcoin
  • 20/03/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Bitcoin fällt stark nach Trumps Ultimatum: 98.000 Anleger liquidiert
Bitcoin fällt stark nach Trumps Ultimatum: 98.000 Anleger liquidiert
  • 22/03/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Una acción se dispara: €10.000 en SanDisk se convierten en €175.000 en 7 meses
Aktie explodiert: €10.000 in SanDisk werden €175.000
  • 22/03/2026
  • 2 Min. Lesedauer

Trending Regierung und Regulierung

Polizei knackt Bitcoin-Wallet: 11 noch offen
Polizei knackt „unmögliche“ Bitcoin-Wallet: 11 noch offen
  • 25/03/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Polizei zerschlägt Darknet-Netzwerk: 373.000 Seiten offline
Polizei zerschlägt Darknet-Netzwerk: 373.000 Seiten offline
  • 23/03/2026
  • 3 Min. Lesedauer
Krypto vor chaotischer Woche: Trumps Ultimatum endet heute
Krypto vor chaotischer Woche: Trumps Ultimatum endet heute
  • 23/03/2026
  • 2 Min. Lesedauer

Wissensbasis

Wissensbasis

Wissensbasis