Amal Bell Amal Bell
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OpenSea will den NFT-Markt mit neuer Plattform und eigener Kryptowährung zurückerobern

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OpenSea verschiebt Token-Launch wegen Marktlage

Foto: Diego Thomazini / Shutterstock.com

Seit der Gründung im Jahr 2017 hat OpenSea viele Höhen und Tiefen erlebt – von enormem Handelsvolumen bis hin zu Diebstählen und Vorwürfen des Insiderhandels. In den letzten zwei Jahren hat das Interesse an der NFT-Plattform jedoch stark nachgelassen. Das OpenSea-Team will diesen Trend mit einer neuen Version der Plattform und einem eigenen Token umkehren.

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Überarbeitete Version von OpenSea

Investoren von OpenSea haben schon lange auf eine überarbeitete Version der Plattform gewartet. CEO Devin Finzer kündigte bereits 2023 an, dass OpenSea 2.0 (OS2) in Entwicklung sei. Um den Start zu beschleunigen, entließ das Unternehmen einen erheblichen Teil seiner Belegschaft. Nun hat die OpenSea Foundation bekannt gegeben, dass die Beta-Version online ist – eine Nachricht, die sie mit ihren mehr als 2 Millionen Followern auf X teilte.

Die neue Version führt mehrere große Änderungen ein. So wird ein vollständig überarbeitetes Protokoll namens „OS2“ eingeführt. Laut dem OpenSea-Team wurde es „von Grund auf neu entwickelt – speziell für Krypto-Trader und professionelle Nutzer“. Zudem wird die Plattform nun 14 Blockchains unterstützen, darunter Bored Ape’s Apechain, Berachain und Sony’s Sonieum.

Neuer Kryptowährungstoken SEA

Zusätzlich bringt OpenSea einen eigenen Token mit dem Namen SEA auf den Markt. Ziel ist es, die Community stärker in die Plattform einzubinden. Nutzer erhalten eine bestimmte Menge dieser Tokens über einen Airdrop, abhängig von ihren bisherigen und aktuellen Handelsaktivitäten.

OS2 bringt zudem niedrigere Gebühren mit sich:

  • 0,5 % Gebühren auf Marktplatztransaktionen
  • 0 % Gebühren auf Swap-Transaktionen

Zum Vergleich: OpenSea 1.0 verlangte 2,5 % Provision auf NFT-Drops (die Erstverkäufe von Erstellern) sowie 2,5 % auf Sekundärverkäufe.

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Steigende Nachfrage nach NFTs

Die Einführung von OpenSea 2.0 erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem das Interesse am NFT-Handel wieder wächst. Laut Daten von The Block war Dezember 2024 der beste Monat für NFT-Trades seit über einem Jahr. OpenSea erzielte in diesem Monat über 4 Millionen US-Dollar Umsatz – ein Anstieg gegenüber der vorherigen Periode, aber noch weit entfernt von den Rekordzahlen aus dem Jahr 2022. Damals verdienten NFT-Ersteller insgesamt 1 Milliarde US-Dollar an Royalties.

Gegründet von Devin Finzer und Alex Atallah entwickelte sich OpenSea innerhalb kurzer Zeit zur größten NFT-Plattform der Welt. Sowohl Investoren als auch Prominente und Künstler wie Banksy zeigten großes Interesse.

Während des NFT-Hypes im Jahr 2022 explodierte das Handelsvolumen. Doch danach verlor OpenSea Marktanteile an Konkurrenten wie Blur und sah sich mit sinkenden NFT-Preisen konfrontiert. Die neue Version 2.0 und der SEA-Token sollen OpenSea nun wiederbeleben. Die OpenSea Foundation schrieb dazu auf X:

„Unser Fokus liegt auf langfristiger Nachhaltigkeit und dem Aufbau einer gesunden, dauerhaften Community. Es gibt noch keine Details zum Zeitplan, aber wir nehmen uns die nötige Zeit, um aus vergangenen Erfahrungen zu lernen und alles richtig zu machen.“

 

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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