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Die Kurse von Amazon und Alphabet werden enorm steigen, glaubt Jim Cramer. Laut dem Fernsehpersönlichkeit und ehemaligen Fondsmanager sind beide Techgiganten in der KI-Race unterbewertet, obwohl beide einen Marktwert von mehr als zwei Billionen Euro haben. Andere Analysten stimmen dem zu.
Jim Cramer: „Amazon und Alphabet kaufen“
Jim Cramer ist der Moderator der CNBC-Fernsehsendung Mad Money. Als Fondsmanager erzielte er in der Vergangenheit eine durchschnittliche Rendite von 24 Prozent pro Jahr. Heute teilt er seine Einschätzungen mit seinen Zuschauern. Kürzlich prognostizierte er eine vielversprechende Zukunft für Amazon und Alphabet, das Mutterunternehmen von Google.
Beide Techriesen gehören zu den wertvollsten Unternehmen der Welt. Alphabet ist das drittgrößte börsennotierte Unternehmen der Welt mit einem Marktwert von 3,3 Billionen Euro. Amazon belegt den fünften Platz mit zwei Billionen Euro.
Unterbewertet
Dennoch hält Jim Cramer beide für unterbewertet. In den vergangenen Jahren dominierten vor allem KI-Unternehmen wie OpenAI und Anthropic die Schlagzeilen. Deren Kurse stiegen rasant. Gleichzeitig blieben die Kurse etablierter Techunternehmen wie Amazon und Alphabet zurück. Beide sollten jedoch nicht unterschätzt werden, denn sie arbeiten an eigenen KI-Projekten.
So verfügt Alphabet mit Gemini über eine eigene KI und integriert diese aktiv in verschiedene Google-Dienste. Das Unternehmen hält zudem eine starke Position im Werbemarkt und einen wachsenden Anteil im Bereich Clouddienste.
Amazon ist ebenfalls eine Großmacht unter den Clouddienstanbietern. Darüber hinaus hat es eine dominante Stellung im Onlinehandel und damit eine starke Position im Werbemarkt. Amazon arbeitet intensiv daran, die Effizienz aller drei Bereiche mithilfe von KI zu optimieren.
Das Unternehmen ist außerdem bekannt für die großflächige Automatisierung seiner Logistikprozesse. Es wird erwartet, dass KI eingesetzt wird, um die Kosten weiter zu senken und die Prozesse zu verbessern.
Erwartungen
Jim Cramer ist nicht der Einzige mit hohen Erwartungen an die beiden Techriesen. The Motley Fool untersuchte die Meinungen von Analysten und identifizierte 74 Analysten, die zustimmen, dass der Alphabet-Kurs wahrscheinlich steigen wird. Zudem gehen 72 Analysten davon aus, dass auch der Amazon-Kurs wahrscheinlich steigen wird.
Einschränkend ist jedoch zu sagen, dass Jim Cramer heute vor allem für Fehlprognosen bekannt ist. Einem bekannten Internetmeme zufolge sollte man genau dann verkaufen, wenn Jim Cramer zum Kaufen rät, und umgekehrt. Es gab sogar zeitweise einen „Inverse Cramer“-Börsenfonds, der Investitionen tätigte, die genau das Gegenteil von Cramers Vorhersagen darstellten. Das erwies sich übrigens ebenfalls als kein Erfolg.
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