Gino Presti Gino Presti
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„ETH rückgängig zu machen ist Wahnsinn“ – Milliardär fordert hartes Vorgehen gegen Hackergruppe Lazarus

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Ethereum Nachr…
Ethereum auf 4-Jahreshoch: Experten sehen 17.175 €

Foto: hxdbzxy/Shutterstock

Mike Novogratz, CEO von Galaxy Digital, hat scharf auf die Gerüchte reagiert, Ethereum (ETH) nach dem Hack auf Coinbase vor ein paar Tagen rückgängig zu machen. Bei dem Hack erbeutete die berüchtigte nordkoreanische Hackergruppe Lazarus nicht weniger als 1,4 Milliarden Dollar in Ethereum aus einer Cold Wallet von Coinbase. Dieser Hack wird daher sofort als der größte Krypto-Diebstahl der Geschichte betrachtet.

Innerhalb des Kryptomarktes wollen einige einen Blockchain-Rollback. Novogratz nennt dies „eine falsche Lösung“ und ruft Weltführer dazu auf, hart gegen die Hackergruppe vorzugehen.

So soll Ethereum im Jahr 2029 aussehen
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Ethereum-Rollback ist laut Novogratz keine Option

Nach dem enormen Hack auf Coinbase ist eine Diskussion entstanden über einen möglichen Rollback der Ethereum-Blockchain. Dies würde bedeuten, dass die Transaktionen der Hacker rückgängig gemacht werden, vergleichbar mit dem Hard Fork nach dem Ethereum DAO-Hack im Jahr 2016. Laut Novogratz ist dies keine realistische Lösung.

„Lazarus macht das schon seit Jahren. Sie haben Bitcoin (BTC), Ethereum und sehr viele andere Kryptowährungen gestohlen. Es wird und darf keinen Ethereum-Fork geben. Coinbase wird leider Verluste erleiden, bis ihr gehacktes Ethereum zurückgeholt wird.“

Novogratz erklärt auch, dass der Hard Fork 2016 nach dem DAO-Hack eine Ausnahme war, weil Ethereum damals gerade erst begonnen hatte. Jetzt, da das Ökosystem erwachsen ist, muss es mit solchen Vorfällen auf andere Weise umgehen, meint Novogratz.

Aufruf zum Handeln gegen Lazarus

Novogratz ist der Meinung, dass die Lösung nicht in der Anpassung und Unterbrechung der Blockchain liegen sollte, sondern dass die berüchtigten Täter zur Rechenschaft gezogen werden müssen. Er hofft daher, dass Weltführer endlich der Hackergruppe Lazarus Einhalt gebieten.

„Es wird Zeit, dass Weltführer etwas gegen Lazarus unternehmen“, so Novogratz

Die Hackergruppe Lazarus ist seit vielen Jahren für ihre gigantischen Cyberangriffe und Krypto-Diebstähle bekannt. Gerüchten zufolge finanziert die nordkoreanische Regierung die Aktivitäten von Lazarus, um so Sanktionen zu umgehen. Es wird auch gesagt, dass damit das Atomwaffenprogramm Nordkoreas unterstützt wird.

Lazarus bleibt trotz früherer gescheiterter Versuche eine enorme Gefahr für die Kryptowelt. Ob Coinbase die gehackten Währungen noch zurückbekommen wird, bleibt eine große Frage. Wir wissen jedoch fast sicher, dass die Hackergruppe weitermachen wird, bis sie gemeinsam angegangen wird.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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