440 Millionen DOGE plötzlich verkauft: Was wissen die Wale?

2 Min. Lesedauer
01. Nov. 2025, 10:33

Such dump, much doge? Der Dogecoin-Markt wurde erschüttert, als in kurzer Zeit 440 Millionen Dogecoin auf dem Markt verkauft wurden. Laut Analysten sind es vor allem große Anleger, die die Kryptomünzen abstoßen, was Zweifel an den kurzfristigen Perspektiven für den Kurs weckt. Lies unten, was gespielt wird.

440 Millionen DOGE

Die vorsichtige Erholung des Dogecoin-Kurses erlitt einen Schlag durch den plötzlichen Verkaufsdruck. In nur 72 Stunden wurden 440 Millionen Dogecoin auf dem Markt verkauft. Der Verkaufsdruck von 81 Millionen Dollar drückte den Kurs nach unten, von etwas über 0,20 Dollar auf 0,176 Dollar. Mittlerweile steht der Kurs wieder bei 0,185 Dollar.

Laut Krypto-Analyst Ali Martinez stammten die Verkäufe von großen Anlegern, auch Wale genannt. On-chain-Daten zeigen laut ihm, dass die Bestände von Wallets mit zwischen zehn Millionen Dogecoin und 100 Millionen Dogecoin erheblich geschrumpft sind. Derzeit besitzen solche Wale gemeinsam noch etwa 23,48 Milliarden Dogecoin.

Abwärtsausbruch Dogecoin-Kurs

Analyst und Händler Tardigrade weist darauf hin, dass Dogecoin infolge des Kursrückgangs abwärts aus einem Dreiecksmuster auf dem Kurschart ausgebrochen ist. Dieses Muster bildete sich in den vergangenen Monaten. Einen solchen Abwärtsausbruch betrachten Analysten meist als negatives Signal.

Er spekuliert, dass bald vielleicht sogar eine Kursexplosion folgt. Laut ihm wiederholt der Kurs ein früheres Muster, woraufhin nach einer Phase der Abkühlung und Preiskonsolidierung ein parabolischer Anstieg folgte. Auch andere Analysten weisen manchmal auf diese Wiederholung hin.

Altcoins, Bitcoin und die breitere Marktdynamik

Es wird sich zeigen müssen, ob die Wale tatsächlich mit dem Verkaufen fertig sind. Der Grund für ihre Verkäufe ist unbekannt, hat aber möglicherweise mit der breiteren Marktdynamik zu tun.

Der Altcoin-Markt wird schließlich stark vom Bitcoin-Kurs beeinflusst, welcher wiederum von der breiteren Wirtschaft beeinflusst wird. Derzeit sind Finanzmärkte vor allem in Moll-Stimmung wegen Unsicherheit über die amerikanische Geldpolitik und die anhaltenden Handelsspannungen zwischen Amerika und China.

Große Anleger und institutionelle Parteien entscheiden sich während solcher Unsicherheit oft dafür, ihr Geld aus dem Markt zurückzuholen, und vor allem aus riskanteren Investitionen wie Kryptowährungen. Das Warten gilt vor allem dem Moment, wenn die wirtschaftliche Unruhe abnimmt.

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