Jan-Eric Stehr Jan-Eric Stehr
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Zentralbank der Vereinigten Staaten: „Wir dürfen kein Bitcoin besitzen“

Zentralbank lehnt Trumps Pläne für Bitcoin-Reserven ab

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Wichtiger Kryptogesetzentwurf durch neue Gespräche in den USA verzögert

Foto: BART SADOWSKI PL/Shutterstock

Jerome Powell, der Vorsitzende der US-amerikanischen Zentralbank Federal Reserve (Fed), hat kürzlich erklärt, dass die Fed kein Bitcoin (BTC) besitzt und auch nicht plant, diese Politik zu ändern. Powell betonte, dass die Fed gesetzlich nicht befugt sei, Kryptowährungen zu besitzen. Änderungen an dieser Gesetzgebung wären Sache des Kongresses, fügte Powell hinzu.

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Gesetzgebung als Hindernis

Während einer Pressekonferenz am 18. Dezember 2024 äußerte sich Powell deutlich zum Thema Bitcoin. Die Konferenz folgte auf eine Zinssenkung um 0,25 Prozent in den USA. Powell erklärte, dass die Zentralbank niemals in die größte Kryptowährung investieren werde. Seine Äußerungen waren eine Reaktion auf Vorschläge des designierten Präsidenten Donald Trump, eine strategische Bitcoin-Reserve einzurichten. Trump hatte vorgeschlagen, diese Reserve mit beschlagnahmten Bitcoins zu starten, die derzeit im Besitz der Regierung sind. Diese Reserve beläuft sich auf etwa 200.000 BTC, was einem Wert von rund 21 Milliarden Dollar bei den aktuellen Kursen entspricht.

Powell wurde gefragt, ob die Federal Reserve jemals eine Bitcoin-Reserve einrichten würde. Seine Antwort war klar: Die aktuelle Gesetzeslage stehe dem entgegen.

„Wir dürfen kein Bitcoin besitzen. Der Federal Reserve Act verbietet es uns, und wir streben keine Änderung dieses Gesetzes an“, erklärte Jerome Powell.

Die republikanische Senatorin Cynthia Lummis hat jedoch ein Gesetzesvorhaben eingebracht, das die Einrichtung einer Bitcoin-Reserve vorsieht. Dabei würde das US-Finanzministerium jährlich 200.000 Bitcoin kaufen, bis eine Reserve von einer Million BTC erreicht ist. Die Finanzierung soll durch Einlagen bei der Fed und Goldreserven erfolgen. Allerdings würde die Einrichtung einer strategischen Bitcoin-Reserve höchstwahrscheinlich die Zustimmung des Kongresses erfordern – was eine erhebliche politische Herausforderung darstellen könnte.

Bitcoin-Kurs fällt um 9 % nach Powells Aussagen

Powells Äußerungen hatten unmittelbare Auswirkungen auf den Kryptomarkt, berichten mehrere Medien. Der Bitcoin-Preis, der seit Trumps Wahlsieg erheblich gestiegen war, fiel nach der Zinssenkung um 0,25 Prozentpunkte und Powells Aussagen um fast 9 %. Dies steht auch im Zusammenhang mit den Erwartungen an die zukünftige Politik der Fed. Diese hatte angekündigt, bei weiteren Zinssenkungen vorsichtiger vorzugehen, da Sorgen über steigende Inflation bestehen.

Trump hat außerdem Pläne bekanntgegeben, Unterstützer von Kryptowährungen in wichtige Regulierungspositionen zu berufen. Unter den führenden Kandidaten sind der ehemalige PayPal-Direktor David Sacks als „KI- und Krypto-Zar“ sowie der Berater Paul Atkins, der die Securities and Exchange Commission (SEC) leiten soll.

Die Federal Reserve bleibt jedoch skeptisch gegenüber der Stabilität und Anwendbarkeit von Kryptowährungen. Powell erklärte, dass die Interaktion zwischen Kryptounternehmen und Banken keine Gefahr für die Stabilität der Banken darstelle. Gleichzeitig unterstrich er, dass die Fed nicht vorhat, den Kryptomarkt direkt zu regulieren. Bleib auf dem Laufenden – folge unseren Bitcoin-Nachrichten.


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Über den Autor:
Jan-Eric Stehr

Jan-Eric Stehr ist seit August 2023 Chief Editor bei Crypto Insiders. Davor übersetzte und lokalisierte er die Website ins Deutsche. Mit seinem Ingenieursabschluss (B.Sc.) in Prozessmanagement/Maschinenbau und beruflicher Erfahrung im Consulting, unterstützt er Unternehmen beim Einstieg in den deutschen Markt. Seine Leidenschaft für Kryptowährungen fand er 2020, als er in sie investierte, und durch seine freiberufliche Tätigkeit vertiefte er sich weiter in dieses Thema.

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