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Warum Bitcoin-Investoren jetzt auf höhere Arbeitslosigkeit hoffen

Das Sentiment auf dem Markt macht eine bizarre Wendung

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Bitcoin-Markt zeigt gesunde Signale: „Fast alle sind im Gewinn“

Foto: StoryTime Studio/Shutterstock

Die Stimmung an den Finanzmärkten hat sich komplett gewandelt. Noch vor einigen Monaten fürchteten Anleger eine Rezession und setzten auf Zinssenkungen. Jetzt dominiert die Angst vor einer zu starken Wirtschaft und steigender Inflation. Diese außergewöhnliche Lage führt dazu, dass Investoren auf eine höhere Arbeitslosigkeit in den USA hoffen.

US-Regierung will Bitcoin bei Kurseinbrüchen nicht retten
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Warum könnte eine höhere Arbeitslosigkeit den Bitcoin-Kurs fördern?

Im September senkte die US-Notenbank die Zinsen erstmals aus Sorge vor einer möglichen Rezession. Wenige Monate später verlagerten sich die Sorgen des Marktes jedoch auf die Inflation.

Die Wirtschaft erscheint plötzlich zu stark. Daher wird für 2025 kaum noch mit Zinssenkungen durch die Fed gerechnet. Diese plötzliche Trendwende ereignete sich im Dezember und ließ den Markt einbrechen. Die zuvor erwarteten umfangreichen Zinssenkungen für 2025 schienen plötzlich vom Tisch.

Da der Kursrückgang mit diesen strengeren Zinserwartungen in Verbindung gebracht wird, hoffen Investoren nun auf etwas, das paradox erscheint: eine höhere Arbeitslosigkeit.

Felix Jauvin von Blockworks Macro brachte die Absurdität der Situation in einem Tweet auf den Punkt:

„Okay, Leute, lasst uns beten, dass es in den USA mehr Arbeitslose gibt, damit unser Fartcoin steigt.“

Seine ironische Bemerkung zeigt, wie irrational es ist, dass Anleger schlechte Wirtschaftsdaten befürworten, um ihre Positionen zu schützen.

Kurzfristiges Denken bestimmt den Markt

Diese Entwicklung zeigt die Volatilität der Märkte und die Dominanz kurzfristigen Denkens.
Langfristig betrachtet: Eine schwächere Wirtschaft ist keinesfalls förderlich für Finanzmärkte. Bitcoin benötigt eine starke US-Wirtschaft, um langfristig erfolgreich zu sein.

Doch die Ungeduld des Marktes verlangt sofortige Ergebnisse. So schwankt die Stimmung zwischen Panik vor Rezession und Panik vor Inflation.

Trotz dieser Schwankungen bleibt die Basis für den aktuellen Bullenmarkt stabil. Mit einem Bitcoin-Kurs von über 90.000 Dollar und starker Nachfrage gibt es bisher keinen Grund zur Sorge.

Solange das Wirtschaftswachstum in den USA robust bleibt und die Inflation bei etwa 3 % verharrt, besteht kein Risiko für das Ende des Bullenmarktes.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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