Gino Presti Gino Presti
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Vermögensverwalter: Bitcoin-Kurs gibt Signale, dass Boden in Sicht ist

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Kryptowährung NEAR schießt um 20 Prozent nach oben – bekannter Analyst sieht keinen Grund zu verkaufen

Foto: Jose Mario Bertero/Shutterstock

Der Bitcoin-Markt sieht in den letzten Wochen alles andere als stark aus, aber unter der Haube passiert etwas, das historisch betrachtet Hoffnung gibt. Die Hashrate des Netzwerks ist deutlich gesunken. Das deutet darauf hin, dass Bitcoin-Miner es schwer haben und ihre Operationen einstellen. Laut Analysten von VanEck ist diese Art von „Miner-Kapitulation“ oft kein schlechtes Zeichen, sondern ein Moment, in dem ein Boden in Sicht kommt.

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Bitcoin-Miner geben auf

Mitte Dezember lag die gesamte Hashrate des Bitcoin-Netzwerks etwa 4 Prozent niedriger als einen Monat zuvor. Das mag vielleicht begrenzt erscheinen, aber es ist der stärkste Rückgang seit April dieses Jahres. Eine abnehmende Hashrate bedeutet, dass Miner die Maschinen ausschalten, weil Mining nicht mehr rentabel ist. Besonders jetzt, da der Bitcoin-Kurs fast 30 Prozent unter dem Höchststand von Anfang Oktober steht, stehen die Margen erheblich unter Druck.

VanEck sieht dies nicht als Grund zur Panik. In einer aktuellen Analyse schreiben Matt Sigel und Patrick Bush, dass anhaltender Druck auf Miner oft einer Erholung des Kurses vorausgeht. „Wenn die Kompression der Hashrate länger anhält, sehen wir häufiger und stärkere positive Renditen in der Zeit danach„, stellen sie fest. Seit 2014 zeigt sich, dass Bitcoin in den 90 Tagen nach einer fallenden Hashrate in 65 Prozent der Fälle höher stand. Bei einer steigenden Hashrate war dieser Prozentsatz niedriger.

Auch auf etwas längere Sicht ist dieses Muster sichtbar. In Perioden, in denen die Hashrate über drei Monate sank, folgte in gut drei Viertel der Fälle ein positiver Bitcoin-Kurs nach sechs Monaten. Durchschnittlich lag der Gewinn sogar bei rund 70 Prozent. Das macht Mining-Aktivität für viele Anleger zu einem Signal, besonders aufmerksam zu bleiben.

Druck auf Krypto-Mining

Die Umstände für Miner sind derzeit schwer. Der Break-even-Strompreis für beliebte Rigs wie den Bitmain S19 XP ist im vergangenen Jahr erheblich gesunken. Während Miner Ende 2024 noch rund 12 Cent pro kWh benötigten, um die Gewinnschwelle zu erreichen, liegt dieses Niveau jetzt näher bei 7 bis 8 Cent. Das zeigt, wie viel Schmerz in der Branche steckt.

Laut VanEck kommt ein großer Teil des aktuellen Hashrate-Rückgangs durch den Wegfall von etwa 1,3 Gigawatt an Mining-Kapazität in China. Diese Energie verschwindet nicht einfach, sondern verschiebt sich teilweise in Richtung KI-Rechenzentren. Wenn sich dieser Trend fortsetzt, könnte das langfristig sogar 10 Prozent der Bitcoin-Hashrate kosten.

Dennoch ziehen sich nicht alle Länder zurück. Im Gegenteil: Immer mehr Regierungen sehen Bitcoin-Mining als strategische Industrie. VanEck schätzt, dass mittlerweile etwa dreizehn Länder Mining aktiv unterstützen, darunter Russland, Frankreich, Bhutan, Iran, El Salvador und Japan.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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