Trump gibt Rentenfonds Zugang zu Bitcoin, Kurs steigt stark

2 Min. Lesedauer
08. Aug. 2025, 09:22

Der Bitcoin (BTC)-Kurs ist heute nach zwei neuen Beschlüssen von Präsident Donald Trump auf etwa 117.440 US-Dollar gestiegen. Laut CoinGecko legte Bitcoin in den vergangenen 24 Stunden um etwa zwei Prozent zu.

401(k)-Konten erhalten Zugang zu Bitcoin

Der erste Beschluss ermöglicht US-Rentenkonten, etwa die beliebten 401(k)-Pläne, direkt in Bitcoin und andere digitale Vermögenswerte zu investieren. Der Präsident wies das Arbeitsministerium der USA an, die Regeln anzupassen, damit Verwalter dieser Konten Krypto als Teil selbstgewählter Anlagepakete anbieten können.

Außerdem sollen das Finanzministerium und die Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) sicherstellen, dass auch tokenized assets, digitale Versionen traditioneller Anlagen, auf die Liste zulässiger Investitionen kommen. Bisher waren solche Produkte oft nur für große institutionelle Akteure zugänglich. Durch die Änderung können auch mittlere Einkommen von Kursanstiegen in alternativen Märkten profitieren.

Quelle: CoinGecko

Strenges Verbot des „ideologischen Debanking

Der zweite Beschluss richtet sich gegen das sogenannte „ideologische Debanking“. Dabei verweigern Banken Kunden Leistungen aufgrund politischer oder religiöser Überzeugungen, ohne dass illegale Aktivitäten vorliegen.

Der Präsident wies die Finanzaufsichtsbehörden an, die Leitlinien zum „Reputationsrisiko“ zu streichen. Diese Leitlinien ermöglichten es Banken bislang, Konten legitimer Unternehmen und Einzelpersonen zu kündigen. Institute müssen zu Unrecht geschlossene Konten wiederherstellen. Die Small Business Administration (SBA) soll frühere Fälle prüfen und mögliche Verstöße an den US-Justizminister weiterleiten.

In den aktuellen Krypto-Nachrichten kamen mehrere Beispiele ans Licht von konservativen Unternehmen und Krypto-Unternehmen, die ohne strafrechtliche Grundlage ihre Bankkonten verloren. Der neue Beschluss soll dem ein Ende setzen.

Lummis begrüßt das Ende von Operation Chokepoint 2.0

Senatorin Cynthia Lummis, Vorsitzende des Senatsausschusses für Digitale Vermögenswerte, reagierte positiv auf die Maßnahmen. Ihrer Ansicht nach beendet Trump damit die Operation Chokepoint 2.0, mit der frühere Regierungen ihrer Ansicht nach gezielt legitime Krypto-Unternehmen benachteiligt haben.

Lummis erklärt, dass die neuen Leitlinien für mehr Transparenz und eine fairere Behandlung von Krypto-Unternehmen durch Banken und Aufsichtsbehörden sorgen. Sie dankte dem Präsidenten dafür, die Bitcoin- und den Sektor digitaler Vermögenswerte in den Vereinigten Staaten zu schützen.

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