Foto’s: OleStudio/Shutterstock en
Arthur Hayes, Mitbegründer der Kryptobörse BitMEX, hat den Weihnachtsmann offenbar schon angerufen. Wenn es nach dem bekannten Krypto-Unternehmer geht, könnte sich ein großer Weihnachtswunsch vieler Krypto-Investoren schon bald erfüllen.
Laut Hayes steigt Bitcoin (BTC) im März 2026 auf bis zu 200.000 US‑Dollar. Eine zentrale Rolle spielt dabei die neue Politik der US‑Notenbank Federal Reserve (Fed).
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Kurz zusammengefasst
- Arthur Hayes prognostiziert, dass Bitcoin im März 2026 einen Kurs von 200.000 US‑Dollar erreichen wird.
- Er argumentiert, dass ein neues Fed-Programm namens RMP faktisch einer unbegrenzten Geldschöpfung gleichkommt.
- Zuvor erwartet Hayes eine Seitwärtsbewegung zwischen 80.000 und 100.000 US‑Dollar, bevor die große Rally beginnt.
Wie Bitcoin Rückenwind von der Fed bekommen könnte
Laut Hayes riecht es unter dem Weihnachtsbaum verdächtig stark nach frisch gedrucktem Geld. Im Zentrum seiner Argumentation steht das neue Programm „Reserve Management Purchases“ (RMP) der Federal Reserve.
Dieses wurde am 10. Dezember während der FOMC-Sitzung thematisiert – jenem Gremium, das über Zinssätze und wichtige geldpolitische Maßnahmen entscheidet.
Hayes sieht RMP im Kern als eine Form der quantitativen Lockerung (Quantitative Easing). Dabei kauft eine Zentralbank in großem Stil Anleihen und andere Finanzanlagen auf, um Liquidität in die Wirtschaft zu pumpen und die Zinsen niedrig zu halten.
Mehr Liquidität führt häufig dazu, dass Investoren mehr Risiko eingehen – etwa durch Investitionen in knappe Vermögenswerte wie Bitcoin. Zwar bestreiten Vertreter der Fed, darunter der Präsident der New Yorker Fed John Williams, dass es sich hierbei um eine wirtschaftliche Stimulusmaßnahme handelt.
Hayes schenkt diesen Aussagen jedoch keinen Glauben. Da die Menge an Bitcoin begrenzt ist, betrachten viele Anleger BTC als Absicherung gegen Geldentwertung – also gegen den Verlust von Kaufkraft.
Geldentwertung ähnelt zwar der Inflation, ist aber nicht identisch mit ihr. Inflation beschreibt allgemein steigende Preise, während Geldentwertung die Folge davon ist: Man kann sich für denselben Geldbetrag immer weniger leisten.
Explosives Bitcoin-Potenzial durch steigende Nachfrage
Hayes ist überzeugt, dass die Märkte die tatsächlichen Auswirkungen von RMP noch unterschätzen. Diese Fehleinschätzung eröffne Chancen. Er erwartet, dass sich Bitcoin bis zum Jahreswechsel seitwärts zwischen 80.000 und 100.000 US‑Dollar bewegt.
Sobald mehr US‑Dollar in Umlauf kommen, könnte dies theoretisch die Nachfrage nach Bitcoin deutlich erhöhen. Steigende Nachfrage treibt den Preis – und sobald der Markt dies realisiert, sieht Hayes Bitcoin zunächst auf 124.000 US‑Dollar steigen, bevor der Kurs seiner Prognose nach rasant auf 240.000 US‑Dollar explodiert.
Als entscheidenden Zeitpunkt nennt Hayes den März, wenn die Erwartungen rund um RMP ihren Höhepunkt erreichen.
Nach dieser Kursrally sei zwar eine Korrektur möglich, doch der Preis werde laut Hayes deutlich über 124.000 US‑Dollar bleiben. In einem aktuellen Blogbeitrag schrieb er dazu unmissverständlich:
„RMP ist seit dem 10. Dezember – dem Tag der letzten Fed-Sitzung – ein neues Wort in meinem Love-Language-Wörterbuch.“
Weitere Signale für den Bitcoin-Kurs
Nicht alle Marktbeobachter teilen den Optimismus. Das Analyseunternehmen CryptoQuant trübte am 20. Dezember 2025 die festliche Stimmung. Laut aktuellen Daten befindet sich Bitcoin seit Anfang Oktober in einem Bärenmarkt. Besonders die nachlassende Nachfrage gilt dabei als Warnsignal.
Kurz gesagt: Hayes rechnet mit einer verspäteten Weihnachtsrally, während CryptoQuant eher eine Winterflaute erwartet. Ob der Weihnachtsmann letztlich bullish oder bearish ausfällt, wird sich erst Anfang nächsten Jahres zeigen.
Politische und wirtschaftliche Entwicklungen können jederzeit neue Impulse setzen. So sieht ein prominenter Vertreter von Tether die sogenannte KI-Blase als eines der größten Risiken für Bitcoin.
Für den Altcoin-Markt zeigt sich Hayes hingegen deutlich skeptischer und bezeichnet ihn als „krank“. Dennoch meint er, dass nach dem jüngsten Abschwung nun ein guter Zeitpunkt sei, um gezielt nach unterbewerteten Projekten zu suchen – eine Strategie, die er selbst als „Dumpster Diving“ beschreibt.
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